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In der belastenden Situation der häuslichen Pflege wird die Mundhygiene oft aus dem Blick verloren. Eine schlechte Mundhygiene kann jedoch gesundheitliche Probleme nach sich ziehen bzw. verschlimmern. Es bestehen bspw. Zusammenhänge der Mundgesundheit mit Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) stellt für pflegende Angehörige und Pflegepersonal umfangreiche Materialien zur Unterstützung bei der Mundhygiene zur Verfügung. Das „Handbuch der Mundhygiene“ umfasst zahlreiche Informationen und Tipps zur Zahn-, Mund- und Zahnersatzpflege für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf. Zusammen mit dem Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat die BZÄK außerdem zwölf Video-Tutorials erstellt, die anschaulich und gut erklärt Tipps für die Mundhygiene in der Pflege geben.
„Es gibt bislang so gut wie keine Infrastruktur, wie pflegende Angehörige für die Mundhygiene geschult werden, und auch der Kontakt zu einer regelmäßigen zahnärztlichen Betreuung existiert oft nicht. Mit unseren Informationen wollen wir Angehörige unterstützen. Sie sollten sich auch unbedingt in ihrer Zahnarztpraxis melden, um sich beraten zu lassen und sich ggf. über eine aufsuchende zahnmedizinische Betreuung zu informieren“, erklärt Dr. Romy Ermler, Präsidentin der BZÄK.
Zu den Informationsmaterialien der BZÄK:
www.bzaek.de/praevention/alters-und-behindertenzahnmedizin.html
Quelle: BZÄK
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