Anzeige

gesponsert Dauerhaft sicher

Heute die richtige dentale Fertigungstechnologie für morgen wählen

Viele Zahnarztpraxen und Dentallabore, bei denen Neuinvestitionen anstehen, stellen sich die Frage: Investieren sie in subtraktive Frästechnologie oder in additiven 3D-Druck? Beide Wege führen zu digitalen, effizienten Workflows – allerdings haben sie unterschiedliche Stärken und Anwendungsbereiche.

Die Lichtdurchlässigkeit dieser gefrästen Restauration zeigt die natürliche Transluzenz von zirkonverstärkter Glaskeramik. Selbst im kristallisierten, ausgehärteten Zustand scheinen die Zahnstümpfe noch im Gegenlicht. vhf
Die Lichtdurchlässigkeit dieser gefrästen Restauration zeigt die natürliche Transluzenz von zirkonverstärkter Glaskeramik. Selbst im kristallisierten, ausgehärteten Zustand scheinen die Zahnstümpfe noch im Gegenlicht.
Die Lichtdurchlässigkeit dieser gefrästen Restauration zeigt die natürliche Transluzenz von zirkonverstärkter Glaskeramik. Selbst im kristallisierten, ausgehärteten Zustand scheinen die Zahnstümpfe noch im Gegenlicht.
Getting your Trinity Audio player ready...
Gefräste Prothesenzähne (links) und gedruckte Prothesenzähne (rechts): Deutlich zu erkennen ist der schichtweise Aufbau des Drucks. Die entstandenen Stufen müssen beim 3D-Druck manuell geglättet werden, um vermehrter Plaquebildung entgegenzuwirken.
Gefräste Prothesenzähne (links) und gedruckte Prothesenzähne (rechts): Deutlich zu erkennen ist der schichtweise Aufbau des Drucks. Die entstandenen Stufen müssen beim 3D-Druck manuell geglättet werden, um vermehrter Plaquebildung entgegenzuwirken. © vhf

Die zentrale Frage: Fräsen oder Drucken?

3D-Drucker punkten, wenn viele Modelle, Schienen oder Provisorien in kurzer Zeit hergestellt werden sollen. Geht es jedoch um dauerhaft eingesetzte Restaurationen, zählen vor allem Präzision, Langlebigkeit und Biokompatibilität – bei diesen Anforderungen stellt die Frästechnologie den 3D-Druck nach wie vor in den Schatten. Wer investiert, sollte deshalb abwägen, wie die Gewichtung zwischen kurzlebigen Provisorien und langlebigen Restaurationen ist.

Frästechnologie in Langzeitstudien bewährt

Gefräste Dentalkeramiken wie Glaskeramik und Zirkonoxid sind seit Jahrzehnten klinisch bewährt und in zahlreichen Studien [1] mit Überlebensraten von über 90 Prozent nach zehn Jahren dokumentiert. 3D-gedruckte Materialien hingegen sind noch jung, ihre Langzeitdaten fehlen weitgehend. Wer auf Fräskeramik setzt, entscheidet sich also für eine Therapieoption mit nachgewiesener Sicherheit.

Nassschleifen von Glaskeramik: Dank einer Wiederholgenauigkeit im Mikrometerbereich gibt es keine Kompromisse bei der Passgenauigkeit.
Nassschleifen von Glaskeramik: Dank einer Wiederholgenauigkeit im Mikrometerbereich gibt es keine Kompromisse bei der Passgenauigkeit. © vhf

Stärken, die man nicht sieht – aber spürt

Die Biegefestigkeit eines Materials entscheidet maßgeblich über die Lebensdauer einer Restauration. Während Hybridharze aus dem 3D-Druck meist nur 80 bis 150 Megapascal erreichen, liegen gefräste Lithiumdisilikat-Keramiken bei rund 500 und Zirkonoxid sogar bei bis zu 1.200 Megapascal. Dies sind mechanische Reserven, die täglichen Belastungen souverän standhalten.

Biokompatibilität: Vertrauen beginnt mit dem Material

Für Patientinnen und Patienten ist die Verträglichkeit entscheidend – und sie beginnt lange vor dem Einsetzen im Mund. 3D-Druckharze enthalten reaktive Monomere und erfordern exakt kontrollierte Aushärtungsprozesse, da mangelhaft ausgehärtete Kunststoffe gesundheitlich bedenklich sein können. Keramische und metallische Fräsrohlinge gelten dagegen als chemisch nahezu inert und bieten eine Sicherheit, die auf klinischer Erfahrung beruht.

Eine Krone direkt nach dem Fräsen (links) bzw. Drucken (rechts). Beim Fräsen bleibt ein Haltesteg stehen, der vergleichsweise unauffällig seitlich am Werkstück angebracht ist und sich leicht von Hand entfernen lässt. 
Die Stützstruktur des 3D-Drucks besteht aus dünnen Stegen, die sich häufig direkt auf der Kaufläche befinden. Deren Entfernung gestaltet sich deutlich schwieriger. Reste des Druckharzes sind als weiße Schicht erkennbar.
Eine Krone direkt nach dem Fräsen (links) bzw. Drucken (rechts). Beim Fräsen bleibt ein Haltesteg stehen, der vergleichsweise unauffällig seitlich am Werkstück angebracht ist und sich leicht von Hand entfernen lässt. Die Stützstruktur des 3D-Drucks besteht aus dünnen Stegen, die sich häufig direkt auf der Kaufläche befinden. Deren Entfernung gestaltet sich deutlich schwieriger. Reste des Druckharzes sind als weiße Schicht erkennbar. © vhf

Frästechnologie für hochwertige Produkte – und 3D-Druck als Unterstützer

Keramische Restaurationen verbinden hohe Biokompatibilität mit überragender Oberflächengüte und natürlicher Ästhetik – Eigenschaften, die der 3D-Druck bisher nicht erreicht. Dieser kann jedoch eine sinnvolle Ergänzung für Modelle, Schienen und Provisorien darstellen. Wer also beide Technologien intelligent kombiniert, legt heute den Grundstein für nachhaltige, zukunftssichere Behandlungskonzepte.




Quelle:
[1] Bsp IPS e.max Scientific Report: klinische Bewährung.
Für Online-Medien: https://www.zm-online.de/markt/marktanzeigen/detail/scientific-report-zu-ips-emax








Kommentare

Keine Kommentare.

Anzeige