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Alternative

Stratasys stärkt simulationsbasierte Ausbildung in der Zahnmedizin mit neuen anatomischen Modellen

Neues, 3D-gedrucktes Modell aus mehreren Materialien bietet eine skalierbare Alternative zu Leichen und Tierpräparaten mit realistischer Anatomie und patientenspezifischer Anpassung.

eine Gruppe junger Menschen schauen zusammen auf den Bildschirm. gpointstudio/freepik
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Stratasys (NASDAQ: SSYS) gab die Einführung seines neuen voreingestellten dentalen Anatomiemodells bekannt, einer 3D-gedruckten Lösung für simulationsbasierte Schulungen, die zahnmedizinischen Fakultäten, Ausbildungszentren und Herstellern medizinischer Geräte dabei helfen soll, realistischere und einheitlichere praktische Schulungen anzubieten. Die kostengünstige Lösung macht die Ausbildung zugänglicher, indem sie die Komplexität minimiert und die ethischen Herausforderungen herkömmlicher Ausbildungsmethoden beseitigt.

Die zahnmedizinische Ausbildung und klinische Schulung verlagern sich zunehmend auf digitale Arbeitsabläufe und simulationsbasiertes Lernen. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass häufig verwendete Werkzeuge wie Gipsmodelle, Leichen und Tierpräparate nach wie vor teuer und schwer zu handhaben. Ferner sind sie in ihrer Fähigkeit, die reale Anatomie widerzuspiegeln, begrenzt.

Die Lösung von Stratasys ermöglicht die Erstellung von Modellen mit lebensechtem Realismus, Wiederholbarkeit und Anpassungsmöglichkeiten in einem Format, das für Klassenzimmer, Kliniken, Konferenzen und Produktvorführungen geeignet ist.

Die Voreinstellungen von Stratasys basieren auf vordefinierten Parametern, die steuern, wie mehrere Materialien innerhalb eines Modells gemischt und verteilt werden. Dabei werden bestimmte Verhältnisse und Muster verwendet, um konsistente und wiederholbare Ergebnisse zu erzielen. Durch die Anwendung dieser Voreinstellungen können medizinische und zahnmedizinische Einrichtungen Muskel-Skelett-Systeme und anatomische Modelle herstellen, die biomechanisch und genau der realen menschlichen Anatomie entsprechen.

Die Stratasys-Modelle sind vollständig synthetisch, wodurch die mit Leichen und Tierpräparaten verbundenen Risiken durch biologische Gefahren, ethische Genehmigungen, Lagerungsanforderungen und Entsorgungsprobleme entfallen.

Das Modell wurde entwickelt, um eine breite Palette von Anwendern im gesamten zahnmedizinischen Ökosystem zu unterstützen:

  • Medizinprodukte- und Dental-OEMs können die Akzeptanz durch Ärzte durch hochwertige, praktische Demonstrationen beschleunigen und Entwicklungszyklen verkürzen, indem sie Werkzeuge und Techniken an anatomisch genauen Nachbildungen testen.
  • Ausbildungszentren können Tier- und Leichenlabore durch wiederholbare, bedarfsgerechte Szenarien ersetzen, welche die Betriebskosten und die logistische Komplexität reduzieren.
  • Zahnmedizinische Fakultäten können ihre Studenten besser auf reale Eingriffe vorbereiten, wodurch die Lernkurve verkürzt und das klinische Selbstvertrauen vor dem Eintritt in die Patientenversorgung verbessert wird.

Zusammen tragen diese Funktionen dazu bei, die zahnmedizinische Ausbildung und klinische Schulung zu modernisieren.

„Mit dieser Voreinstellung für zahnmedizinische Anatomiemodelle betreten wir ein neues Segment der digitalen zahnmedizinischen Ausbildung und klinischen Simulation und helfen unseren Kunden, über herkömmliche Ausbildungsmethoden hinaus zu standardisierteren, technologiegestützten Lernumgebungen zu gelangen“, sagte Erez Ben Zvi, VP Medical bei Stratasys. „Durch die Kombination von anatomischem Realismus mit Wiederholbarkeit und Anpassbarkeit ermöglichen wir Ausbildern, Kliniken und Geräteherstellern, sich mit größerer Zuversicht und Konsistenz auf reale Eingriffe vorzubereiten.“

Die Modelle wurden mit der Multimaterial-3D-Drucktechnologie von Stratasys hergestellt und replizieren das biomechanische Verhalten von Knochen, Zähnen, Nerven und Weichgewebe. Sie bieten ein realistisches haptisches Feedback für Bohren, Schneiden, Nähen und Implantatinsertion. Im Gegensatz zu einfachen Kunststoffmodellen, die nur begrenzte anatomische Details bieten, oder biologischen Präparaten, die sehr unterschiedlich sind und eine spezielle Handhabung erfordern, liefert das voreingestellte zahnmedizinische Anatomiemodell eine konsistente, hochpräzise Anatomie, die maßstabsgetreu reproduziert werden kann.

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Die Modelle können auch anhand von CBCT-Scandaten angepasst werden, um patientenspezifische Pathologien und komplexe klinische Fälle widerzuspiegeln, darunter atrophische Kiefer, Sinuslifts und Knochentransplantationen. Sie unterstützen eine Vielzahl von chirurgischen Techniken wie Zahnextraktionen, Implantatinsertion, Parodontalchirurgie, Endodontie und Sinusaugmentation und ermöglichen so eine umfassende Verfahrensplanung und -schulung über verschiedene Disziplinen hinweg.

Zusätzlich zur Zahnanatomie bietet Stratasys eine wachsende Bibliothek mit Voreinstellungen, die für eine Reihe von anatomischen Strukturen und Gewebeverhalten entwickelt wurden, darunter Knochen, Knorpel, Muskeln, Bänder und Weichgewebe, und die eine realistische Simulation für verschiedene medizinische und pädagogische Anwendungen ermöglichen.

Weitere Informationen zu 3D-gedruckten Lösungen für die medizinische Forschung und Ausbildung finden Sie hier.

Quelle: Stratasys, Inc.

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