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Redaktion Dentalwelt

Die Dentalwelt-Redaktion steht für fundierte Berichterstattung rund um Zahnmedizin und Zahntechnik. Mit einem erfahrenen Team liefern wir aktuelle Fachartikel, praxisnahe Einblicke und innovative Trends für Praxis und Labor.

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FVDZ: Ausbildung sichert die Zukunft der Zahnmedizin

Neue Gesichter, neue Teams, neue Perspektiven für die Zahnmedizin: Am 1. August begrüßen Zahnarztpraxen bundesweit wieder zahlreiche angehende Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) zum Start ihrer Ausbildung. Für den Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) ist klar: Ausbildung ist Ausdruck gelebter Freiberuflichkeit und eine Investition in starke Praxisteams sowie in die Zukunft der ambulanten Zahnmedizin.

VOCO und Redon starten neue Kooperation

Eine leistungsfähige CAD/CAM-Fertigung setzt das perfekte Zusammenspiel von Material, Software und Maschine voraus. Mit ihrer neuen Kooperation schaffen VOCO und Redon hierfür die besten Voraussetzungen: Speziell validierte Frässtrategien ermöglichen eine präzise und wirtschaftliche Verarbeitung des CAD/CAM-Portfolio von VOCO auf den Frässystemen von Redon. Die speziell abgestimmten Maschinenparameter ermöglichen eine präzise und wirtschaftliche Verarbeitung der nanokeramischen Hybridwerkstoffe und sorgen dafür, dass deren Eigenschaften optimal genutzt werden können. Dentallabore profitieren von einer hohen Prozesssicherheit, präzisen Fräsergebnissen und einer effizienten Fertigung anspruchsvoller Restaurationen.

Ober- und Unterkieferrestauration mit individuellem Stegdesign

Der Patient stellte sich mit einer Parodontitis, Periimplantitis an den Implantaten 32/42 sowie mehrerer Zähne mit einer Mobilität von Grad II und Grad III in der Praxis vor (Abb. 1). Die Situation verursachte bei ihm erhebliches Unbehagen – so stark, dass der Patient sich weder im Spiegel ansehen wollte noch normal essen konnte. Um diese schwierige Situation zu lösen, wünschte er sich eine Rehabilitation, die ein komfortables Kauen ermöglicht und zugleich ein natürlich wirkendes Lächeln erzeugt. So, als hätte er wieder echte Zähne.

Gesünder altern mit normaler Schlafdauer

Wie gesund wir altern, hängt auch von der Schlafdauer ab: Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine normale Schlafdauer zwischen 6,4 und 7,8 Std. mit günstigeren biologischen Alterungsmarkern verbunden ist. Praxisrelevant ist dies mit Blick auf Entzündungen, Parodontitis, Diabetes, Prävention – und nicht zuletzt die eigene Gesundheit.

FVDZ: Budgetierung bleibt falsches Signal für die Versorgung

Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) bewertet den Beschluss des Deutschen Bundestags zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz deutlich zweischneidig: Dass die ursprünglich geplanten massiven Eingriffe in die kieferorthopädische Versorgung abgewendet werden konnten, verbucht der FVDZ als politischen Teilerfolg. Die Wiedereinführung der strikten Budgetierung (unterhalb der Grundlohnsumme als Richtwert) bezeichnet der FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Christian Öttl als „gravierenden Fehler, der langfristig Folgen für die zahnärztliche Versorgung haben wird“.

Medizinprodukte: EU-Kommission gibt Vorsorgeprinzip auf

Die Benannten Stellen haben in einem offenen Brief an die Mitglieder des EU-Parlaments und des Europäischen Rats davor gewarnt, das Sicherheitsniveau von Medizinprodukten in der EU zulasten der Patientinnen und Patienten massiv zu senken. Das wäre der Fall, wenn die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Änderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) und der In-vitro-Diagnostika-Verordnung (IVDR) unverändert verabschiedet werden. So sollen unangekündigte Produktionskontrollen weitgehend abgeschafft und die Anforderungen für Hochrisikoprodukte abgesenkt werden. „Mit den geplanten Änderungen der Medizinprodukte-Verordnung gibt die EU-Kommission das Vorsorgeprinzip weitgehend auf“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „In Zukunft werden Sicherheitsmängel bei Medizinprodukten in vielen Fällen erst dann erkannt, wenn es einen Verdacht gibt oder Menschen bereits zu Schaden gekommen sind.“ Das könne bei Infektionen und Verletzungen der Fall sein, die als Folge unsicherer Medizinprodukte auftreten, oder wenn Material- oder Produktionsfehler bekannt werden. Aus Sicht des TÜV-Verbands hat die im Jahr 2017 verabschiedete Medizinprodukteverordnung das Ziel erreicht, Risiken frühzeitig zu erkennen und Patienten besser zu schützen. Gleichzeitig besteht Reformbedarf. Bühler: „Die MDR muss schlanker, klarer und unbürokratischer werden, ohne das Sicherheitsniveau für die Patientinnen und Patienten abzusenken.“

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