Der zu bearbeitende Fall: Der Patient war nach einem Unfall Prothesenträger geworden und litt von Anfang an unter schlecht passenden UK-Prothesen, auch mehrmalige Neuanfertigungen konnten keine Abhilfe schaffen. Der sportliche Unternehmer beklagte sich beim Erstgespräch insbesondere über Probleme beim Sprechen, Kauen und über immer wiederkehrende Druckstellen am Unterkiefer. Nach einer eingehenden klinischen und radiologischen Untersuchung wurde er im UK mit vier Camlog-Implantaten versorgt. Der Arbeitsauftrag für die Wettbewerbsteilnehmer war nun, eine Kombination mit einer schleimhautgetragenen Totalprothese im OK und einer bedingt-abnehmbaren verschraubten und festsitzenden Brücke in Hybridform (All-on-4) im UK zu erstellen. Die UK-Versorgung sollte mit Interdentalbürsten zwischen den Implantaten gereinigt werden können, die Ovet-Pontic-Auflage durfte nirgends eine sattelähnliche Konstellation aufweisen und sollte mit Zahnseide gesäubert werden können. Zudem musste nach Gerber aufgestellt werden.
Die Preisträger 2019
Simon Janes aus Wolfisheim (Frankreich) belegte den ersten Platz. Der Gewinner setzte sich gegen 48 andere hervorragende Teilnehmer aus aller Welt durch und erhielt 1.500 Euro sowie den goldenen CANDULOR Award (Abb. 1-4).
CANDULOR AG
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Den zweiten Platz holte sich Theresa Handl aus Cham (Deutschland); sie freute sich über 1.000 Euro und den silbernen CANDULOR Award.
Der dritte Platz ging an Nima Mohammadi aus Breitenberg (Deutschland). Auch er nahm seinen Preis über 500 Euro und den bronzenen CANDULOR Award stolz entgegen.
Die Teilnehmer, welche es unter die Top 15 geschafft haben, erhielten Sachpreise in Form von Jahresabonnements und Buchpreisen von den Fachverlagen der Dentalbranche.
Sonderpreis „Kreativste Präsentation der Arbeit“
In der Kategorie „Beste Dokumentation“ belegte Mona Stumpf aus Hüde (Deutschland) den ersten Platz. Sie freute sich über den Sonderpreis in Form eines Victorinox Swiss Champ XLT Sackmessers.
Weitere Preise in Form von Fachmagazin-Abogutscheinen für die Zweit- und Drittplatzierten gingen an Nima Mohammadi aus Breitenberg (Deutschland) sowie an Attila Forró aus Budapest (Ungarn).
In diesem Jahr wurde auch ein Sonderpreis für die „Kreativste Präsentation der Arbeit“ verliehen. Diesen erhielt Deborah Sommer aus Bern (Schweiz) in Form eines Bose SoundLink Mini Bluetooth speaker II.
Die Fachjury
CANDULOR AG
- Prof. Dr. Frauke Müller, Leiterin der Division für Gerodontologie und abnehmbare Prothetik an der Universität Genf
- Arian Deutsch, CDT, DTG, Gewinner des KunstZahnWerk Wettbewerbs International 2011 und Nordamerika 2012, Inhaber des Labors Deutsch Dental Arts (Surprise, USA)
- ZTM Andreas Kunz, Inhaber des Dentallabors Andreas Kunz Zahntechnik (Berlin)
- ZT Martin Koller, Technischer Berater und Schulungsleiter bei der CANDULOR AG
Dieses Expertenteam prüfte, diskutierte und bewertete die einzelnen Arbeiten. In einem komplexen Verfahren wurden u.a. die Funktion, die Ästhetik, der handwerkliche Gesamteindruck sowie die Dokumentation der Teilnehmerarbeiten beurteilt.
Die besten Wettbewerbsarbeiten konnten die Messebesucher während der IDS am Stand der CANDULOR persönlich begutachten, die Platzierungen wurden allerdings erst zur Preisverleihung am 15. März enthüllt. Der nächste CANDULOR KunstZahnWerk Wettbewerb findet 2021 wieder zur IDS in Köln statt.
Der Wettbewerb wurde in Zusammenarbeit mit Camlog durchgeführt. Die Sachpreise wurden von den Fachverlagen DentAvantgArt, Oemus Media, Quintessenz, Spitta, teamwork media Deutschland und Italien sowie Verlag neuer Merkur zur Verfügung gestellt.
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