Im Rahmen ihres internen Umweltmanagements ist die Dentaurum-Gruppe bereits seit über 20 Jahren mit dem EMAS-Logo (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert und gehört damit zu über 3.000 zertifizierten Standorten deutscher Organisationen und Unternehmen. EMAS ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, ihre Umweltleistungen kontinuierlich zu verbessern.
Dies beginnt bei der Messung und Überwachung von Abfällen, Emissionen und dem Erhalt der biologischen Vielfalt. Auch der Einsatz und Verbrauch von Energie, Material und Wasser steht im Programm. Innerhalb der Produktion ist verstärkt die Wertschöpfungskette von Produkten in den Blickpunkt gerückt. Damit stellt EMAS sämtliche Bereiche des Umweltschutzes innerhalb von Wirtschaftsunternehmen auf den Prüfstand. Zu einem nachhaltigen Umweltmanagement der EMAS gehören u.a. das Festlegen einer Umweltpolitik und das Erarbeiten von Umweltprogrammen innerhalb eines Unternehmens.
Durch regelmäßige interne Kontrollen und externe Überprüfungen durch Umweltgutachter wird das Einhalten der Maßnahmen überwacht. Die jüngsten Kennzahlen für EMAS für das Jahr 2019 zeigen eine weitgehend positive Bilanz für Dentaurum. Die Angabe erfolgt in „Stoff pro Mitarbeiter“, d.h. der jeweilige absolute Verbrauch wird durch die Anzahl Mitarbeiter geteilt. Dentaurum hatte 2019 weniger Strom, Abfall und Emissionen zu verzeichnen als bei der vorangegangenen Messung. Bis auf eine kleine Steigerung beim Erdgasverbrauch (witterungskorrigiert eine Senkung) und beim Wasserverbrauch entwickelten sich die Kennzahlen günstig und das primäre Ziel der Reduktion der CO2-Emissionen konnte umgesetzt werden.
Aktuelle Umweltziele bestehen darin, Stromeinsparung durch Erneuerung einer Gebäudelüftung in Bau 1 (2019: -19% gegenüber 2015) zu erzielen. Bereits verbessert wurde die Darstellung der Datenlage im Energiemanagement durch weitere Messstellen und die Aufschlüsselung der Verbräuche. Geplant ist die Reduzierung der Restmüllmenge um 15%. Auf dem Unternehmensareal im Industriegebiet von Ispringen bei Pforzheim sind bereits ein eigenes Recycling-Center und ein Wertstoffhof vorhanden. Auch in ethischer Hinsicht zeigt die Dentaurum-Gruppe Verantwortung. So werden Rohstoffe wie Kobalt und Wolfram bei zertifizierten Lieferanten eingekauft, die ihre Lieferketten offenlegen und ihre Produkte nachweislich aus geordneten Abbaugebieten (Madagaskar und Australien) beziehen.
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