Für den Zahnarzt bedeutsame Punkte finden sich auf den Mittellinien-Meridianen sowohl extraoral im Lippenbereich (so der Punkt im Kinngrübchen mit sofortiger Wirkung auf den Würgereiz) als auch auf dem Schädel zur Regulation des Autonomen Nervensystems. Dabei kann der Wirkungseintritt einer Lokalanästhesie unterstützt werden.
Die analgetische, muskelspasmolytische und muskelrelaxivierende Wirkung der Akupunktur wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt. Dabei haben sich Akupunktur und Mikrosystem-Akupunktur (Kombination von Mund- und Ohrakupunktur) als Initialtherapie bei craniomandibulären Dysfunktionen (CMD) bewährt. Die für die Anwendung in der Zahnmedizin notwendigen Fachkenntnisse kann jeder Kollege in speziellen Fortbildungskursen gezielt erlernen. Der Einstieg gelingt an 3 Wochenenden mit den folgenden Schwerpunkthemen:
- Das System der Mund- und Ohrakupunktur
- Schmerztherapie – Fernpunkte
- Systemische Zusammenhänge – Kopfgelenke, HWS-Kiefergelenk, ISG-Bissnahmen
- Lymphwirksame und immunregulierende Areale der Mundschleimhaut
- Integrative Anwendung der Akupunktur in der täglichen Praxis
- Praktische Demonstration: Diagnose- und Therapiemöglichkeiten
- Direkte Umsetzung am Patienten und intensives gegenseitiges Üben
Der nächste Kurs im Philipp-Pfaff-Institut, Berlin, startet im September:
Termin 2./3. September; Die Folgetermine: 21./22. Oktober und 11./12. November 2022.
Die strukturierte Fortbildung zum Thema „Akupunktur für Zahnärzte“ nach den bewährten Punktekombinationen von Dr. Jochen Gleditsch lässt viel Raum für praktische Übungen.
Weitere Informationen und Anmeldung auf:
www.pfaff-berlin.de/kurs/seminar-fobi-cf-akupunktur-kurs-2201
bzw. www.pfaff-berlin.de
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