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Zahnmedizin

Richtiges Verhalten bei Zahnunfällen: Irreversible Schäden lassen sich vermeiden

Unfälle, bei denen die Zähne verletzt werden, haben bereits 66 % der Deutschen erleben müssen – und mit 65 % wissen nahezu ebenso viele nicht, welche Maßnahmen zu treffen sind, wie etwa im Fall eines abgebrochenen Zahns. Diese und weitere Ergebnisse liefert eine repräsentative Umfrage (1) von Dynata, die im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie e.V. (DGET) durchgeführt wurde.

Sofortversorgungskonzepte zahnloser Kiefer

Vor fast 25 Jahren entwickelte Prof. Paulo Maló aus Lissabon ein Rehabilitationskonzept für den zahnlosen Kiefer, das eine sofortige Versorgung mit einem gaumenfreien Provisorium noch am Operationstag ermöglichte. Zunächst für den Unterkiefer eingeführt, konnte das Protokoll zwei Jahre später auch für den Oberkiefer veröffentlicht und übernommen werden [1, 2]. Das Konzept der Implantation von vier Implantaten im Unterkiefer bzw. sechs im Oberkiefer, konnte vielen Patienten unabhängig ihres Alters eine kaufunktionelle Rehabilitation ermöglichen [3, 4], gleichzeitig ihre Lebensqualität verbessern und die Morbidität verringern [5]. Im vorliegenden Artikel soll näher auf die Vor- und Nachteile der Sofortversorgungskonzepte eingegangen werden und anhand eines klinischen Falls veranschaulicht werden.

Mit Prävention und Prophylaxe nachhaltig unterstützen

Studien wie die fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie [1] und der kürzlich erschienene Barmer Zahnreport [2] machen auf Defizite bei der Mundgesundheit von Patienten/-innen und den damit einhergehenden Kosten aufmerksam. Zahnmedizinische Präventionsmaßnahmen werden daher in Zukunft weiterhin an Bedeutung gewinnen. 

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