Anzeige

Zahnmedizin

Jubiläum: 100 Jahre intraligamentäre Anästhesie

Schmerzausschaltung vor zahnmedizinischen Maßnahmen ist Voraussetzung für die Compliance des Patienten. Weltweit gelehrt und weitgehend praktisch angewandt wird zur Schmerzausschaltung im OK- und UK-Frontzahnbereich die Terminalanästhesie und im UK-Seitenzahnbereich, wo die Infiltrationsanästhesie wegen der dichten Compacta nicht angewendet werden kann, die intraorale Leitungsanästhesie des N. alveolaris inferior. Eine weitere Variante der dentalen Schmerzausschaltung gewinnt zunehmend an Akzeptanz: Die intraligamentäre Anästhesie.

Karies: Aktuelles Verständnis der Erkrankung und Optionen in der Diagnostik

Nach aktuellem Verständnis ist Karies als Krankheitsprozess zu sehen; die Läsion ist ein Symptom der Erkrankung Karies. Ein Ja-/Nein-Prinzip in der Diagnostik wird diesem Verständnis nicht gerecht. Vielmehr erscheint es notwendig, das Stadium von Karies auf Basis der neuen Klassifikation – International Caries Classification and Management Systems (ICCMS) – festzustellen, den Aktivitätsgrad zu ermitteln und entsprechend zu behandeln. Der folgende Beitrag gibt ein Update zur Kariesdiagnostik unter Berücksichtigung der aktuellen Erkenntnisse sowie neuerer Detektionsmethoden.

Klinische Anwendung zweiteiliger Zirkonoxidimplantate

Keramikimplantate aus Zirkonoxid stehen nicht nur im Fokus aktueller wissenschaftlicher Forschung, auch der Wunsch der Patienten nach metallfreien bzw. vollkeramischen Zahnsanierungen wird immer wichtiger. In den letzten 2 Jahrzehnten wurde nicht nur die Mikrotextur der Oberfläche, sondern auch das Makrodesign der Implantate angepasst. Während sich die ersten Zirkonoxidimplantat-Systeme auf ein einteiliges Design beschränkten, sind inzwischen auch zweiteilige Systeme erhältlich. Die ESCI ist der Auffassung, dass eine fundierte und grundsätzliche Konsensaussage einer medizinischen Fachgesellschaft zur klinischen Zuverlässigkeit von zweiteiligen Zirkonoxidimplantaten angesichts der bisher vorliegenden Literatur erforderlich ist und hat eine entsprechende Stellungnahme verfasst.

Aufbau mit „Real Bone“ im atrophierten Unterkieferseitenzahnbereich

Eine 63-jährige Patientin stellte sich mit einer schon seit längerer Zeit bestehenden Schaltlücke im Unterkieferseitenzahnbereich links vor. Ziel der geplanten Behandlung war die adäquate prothetische Neuversorgung des Quadranten. Die Augmentation erfolgte mittels Biologischem Eigenknochenaufbaus und rein autologem Knochen (Split Bone Technique nach Khoury). Nach guter Ausheilung des augmentierten Bereiches wurden zwei Implantate inseriert, die nach erfolgreicher Osseointegration freigelegt und mit einer keramisch verblendeten und okklusal verschraubten Brücke versorgt wurden.

Anzeige