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Zahnmedizin

Die 30-Minuten-Regel ist überholt

Seit Jahrzehnten lautet der Rat an Patienten, nach dem Verzehr von Saurem 30 bis 60 Minuten mit dem Zähneputzen zu warten, um in der von der Säure erweichten Phase keinen Schmelz abzutragen. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse sprechen gegen diese Faustregel: Für den menschlichen Zahnschmelz bringt das Warten keinen messbaren Vorteil[1].

DZOI-Kurs kombiniert IV-Analgosedierung mit PRF

Immer mehr Patientinnen und Patienten wünschen sich schmerzfreie Behandlungen unter Sedierung. Gleichzeitig gewinnt die Aufbereitung von Platelet-Rich Fibrin (PRF) in der dentoalveolären Chirurgie an Bedeutung. Das Deutsche Zentrum für orale Implantologie e. V. (DZOI) reagiert darauf mit einem neuen Kursformat: Am 07. November 2026 findet in Rosdorf bei Göttingen der Hands-on-Intensivkurs „IV-Analgosedierung & PRF“ statt. Referenten sind DZOI-Vorstandsmitglied Dr. Dr. Marc Ackermann und Dr. Jack Möller. An einem Tag lernen die Teilnehmenden Theorie und Praxis der intravenösen Sedierung sowie die Anwendung von PRF.

MEDECI – die neue E-Learning-Plattform für Implantologie

MEDECI ist die Abkürzung von Master Excellence Dental Expert Complete Implantology und derzeit die größte E-Learning-Plattform zum Thema. Sie vereint das Wissen aus mehr als 30 Jahren gelebter Implantologie in Form von über 600 OP-Videos, Animationsfilmen, kurzweiligen Dialogen und praxisnahen Anleitungen. Die ZMK sprach mit dem Visionär und Gründer von MEDECI, Dr. Armin Nedjat, ebenfalls Entwickler des implantologischen minimalinvasiven MIMI-Verfahrens und CEO der CHAMPIONS-Gruppe.

Ernährung als Schlüsselfaktor für orale Gesundheit und Prävention

Die Zahnmedizin befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Während restaurative Therapiekonzepte weiterhin einen hohen Stellenwert besitzen, rücken Prävention, Risikoorientierung und systemische Zusammenhänge zunehmend in den Mittelpunkt. Die Mundhöhle wird heute nicht mehr isoliert betrachtet, sondern als integraler Bestandteil eines komplexen biologischen Netzwerks verstanden, das über Mikrobiom, Immunfunktion und Entzündungsprozesse mit dem Gesamtorganismus verbunden ist [1–4]. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Ernährung zunehmend an Bedeutung. Sie beeinflusst neben der Kariesentstehung auch das orale Mikrobiom, die Schleimhautbarriere, die Immunantwort und entzündliche Prozesse [2–5]. Die Ernährungszahnmedizin entwickelt sich damit zu einer Schnittstelle zwischen Zahnmedizin, Ernährungsmedizin und Präventivmedizin.

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