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Zahnmedizin

Patientenfreundliche Sofortversorgungs-Konzepte

Die Möglichkeiten in der digitalen Zahnmedizin haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. In der Struktur der Überweiserpraxis des Autors werden Arbeitsabläufe und Abstimmungen routinemäßig digital durchgeführt. Die Fallpräsentation zeigt ein präzises und effizientes chirurgisches und prothetisches Konzept unter Verwendung der CBCT-Technologie, digitaler Abdrücke, schablonengeführter Chirurgie und sofortiger Restauration.

Die Mundhöhle als Gesundheitszentrum

Gesundheit ist ein Megatrend: nie zuvor hatte sie einen so hohen Stellenwert wie heute. Ob jung oder alt – Gesundheit gilt mehr denn je als wichtiger Wert. Allein auf Instagram gibt es zu den Hashtags #gesundheit, #gesund, #gesundleben mehr als 4 Millionen Beiträge. Auf dem deutschen Werte-Index [a]  2020 (veröffentlicht im Februar) steht „Gesundheit“ sogar auf Platz 1. Dann veränderte Covid-19 das Leben und ein zentraler Aspekt von Gesundheit ist noch mehr in das Bewusstsein gerückt: Gesundheit bedeutet in erster Linie, nicht krank zu sein. Gesundheit lässt sich durch Prävention schützen, indem Krankheiten vorgebeugt werden. Die Mundhöhle als orales Ökosystem nimmt hierbei eine wichtige Rolle ein; die Mundgesundheit ist nachhaltiger Protagonist für ganzkörperliches Wohlbefinden.

Warum sind Diabetiker durch das Coronavirus (CoV-2) besonders gefährdet?

Die Mukosa der Mundschleimhaut könnte nach aktuellen Untersuchungen eine Haupteintrittspforte für das Coronavirus SARS-CoV-2 in den Körper sein. Dieser Infektionsweg könnte erklären, weshalb gerade ältere Diabetespatienten häufiger schwere Verläufe von COVID-19 erleiden. Aus Sicht der Autoren sollten Präventionsmaßnahmen bei Diabetespatienten daher den Mund- und Rachenraum mit einbeziehen; sie plädieren generell dafür, die Mundgesundheit und Desinfektion dieses Bereiches stärker bei Präventionskonzepten von COVID-19 zu berücksichtigen.

Blutplasmakonzentrate zwischen Wissenschaft und Praxisalltag

Seit der Einführung von PRP in die zahnärztliche Chirurgie durch R. Marx im Jahre 1998 [1] ist das autologe Blutplasmakonzentrat (BPC) ein gern verwendetes, aber auch viel diskutiertes Hilfsmittel in der zahnärztlichen Praxis. Vom „Wundermittel“ bis zum „wirkungslosen Unsinn“ reichten die Beurteilungen des PRP und seiner weiteren Entwicklungsstufen über die Jahre. Mittlerweile ist die Datenlage recht umfangreich und die Wirksamkeit der verschiedenen Konzentrate ist nachgewiesen [2,3].

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