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Zahnmedizin

Gemeinsam stark!

Rund 850 ZFAs, DHs, und Zahnärzte besuchten die Sommer-Akademie des Zahnmedizinischen Fortbildungszentrums Stuttgart am 5. und 6. Juli 2019 in Ludwigsburg. Die Sommer-Akademie wie auch der Festakt „25 Jahre DH in Deutschland“, der als parodontologische Fortbildung für das ganze Team am Freitagvormittag durchgeführt wurde, standen unter das Motto „Gemeinsam sind wir stark“. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Jubiläum der Fortbildung zum/zur Dentalhygieniker/-in, die vom ZFZ vor einem Vierteljahrhundert vorausschauend eingeführt worden war.

Mundgesundheit durch Ernährung

Ein Lebensstil mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung hat sowohl Einfluss auf die orale als auch auf die Allgemeingesundheit. So ist nicht nur Übergewicht, sondern auch Karies und Parodontitis häufig eine Folge von einem mangelnden Ernährungsbewusstsein. Im nachstehenden Beitrag erörtert der Autor die Auswirkungen von Makro- und Mikronährstoffen auf den Gesamtorganismus und die Mundgesundheit.

Vorhersagbarer Behandlungserfolg: komplett digitaler Workflow für Implantationen

Eine prothetisch orientierte Planung ist in der Implantologie inzwischen Standard. Die Bestimmung der optimalen Implantatposition erfolgt dabei mithilfe eines dreidimensionalen Röntgenbildes sowie einer digitalen Abformung des Kiefers. Für die sichere Umsetzung sorgt eine Bohrschablone. Dr. Martin Weber, Oralchirurg aus Darmstadt, beschreibt anhand einer Kasuistik den Einsatz von CEREC Guide 3, der neuen Bohrschablone von Dentsply Sirona. Unter Berücksichtigung einer idealisierten Prothetik können Implantatbehandlungen somit optimal geplant und an die bestehende Anatomie angepasst und durchgeführt werden. Folglich eignet sich dieses Verfahren zur Sofortimplantation und anschließender Sofortversorgung.

Einschätzung von Mundschleimhautbefunden in der Praxis

Bösartige Tumorerkrankungen der Mundhöhle gehören zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland. Durch Früherkennung und die rechtzeitige Diagnose von potenziell bösartigen Schleimhautveränderungen kann die Therapie des Plattenepithelkarzinoms der Mundhöhle verbessert und die hohe Sterblichkeit gesenkt werden. Bei der regelmäßigen zahnärztlichen Untersuchung und bei der professionellen Zahnreinigung (PZR) sollte daher eine Inspektion der Mundschleimhaut zur Tumorfrüherkennung erfolgen.

Erfolgreiche Vollkeramik-Materialien und ihre Vielseitigkeit

Das im Jahr 2005 in den Markt eingeführte IPS e.max-Vollkeramiksystem bietet mit der Glaskeramik Lithiumdisilikat (LS(2)) als Press- und CAD/CAM-Variante (IPS e.max Press und CAD), Zirkoniumoxid (ZrO(2)) verschiedener Transluzenzgrade (IPS e.max ZirCAD) und einer korrespondierenden Verblendkeramik (IPS e.max Ceram), die für beide Keramiktypen geeignet ist, ein umfassendes Vollkeramiksystem an. Dies gilt sowohl für die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten und die hohe Ästhetik als auch für die einfache Handhabung. Aufgrund der unterschiedlichen optischen und mechanischen Eigenschaften ergeben sich für beide Keramiktypen jeweils spezifische Indikationsbereiche. Ziel dieses Artikels ist es, anhand einiger Fallbeispiele mit dem IPS e.max-Vollkeramiksystem die verschiedenen Einsatzbereiche zu beschreiben, über klinische Langzeiterfahrungen zu berichten sowie auf der Basis der wissenschaftlichen Literatur zu bewerten.

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