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Zahnmedizin

Das ZahnAbnutzungsBewertungsSystem (ABS)

Die Therapie fortgeschrittener Schäden der Zahnhartsubstanz durch Attrition, Erosion sowie Abrasion gelangt derzeit zusehends in das Blickfeld der restaurativen Zahnheilkunde. Vor allem deshalb, da mittels direkt applizierbarer, adhäsiver Kompositwerkstoffe sich auch ausgeprägte Defekte schnell, kostengünstig und dennoch zuverlässig versorgen lassen. Die frühzeitige genaue Erkennung und die akkurate Dokumentation solcher Schädigungen sind aber im Hinblick auf die gezielte Vermeidung des Fortschreitens derartiger initialer Zahnhartsubstanzabnutzungen noch nicht allgemein gängige Verfahrensweisen. Das im Folgenden vorgestellte „ZahnAbnutzungsBewertungsSystem“ (ABS) könnte dazu beitragen, dieses klinische Manko zu beseitigen.

Zinndotierte Zahnhartgewebe in der Adhäsivtechnologie – eine neue Strategie?

Die Wirkung von zinn- und fluoridhaltigen Produkten zur Prävention von Erosionen beruht auf dem Einbau von Zinnionen in die Kristallitstruktur der Zahnhartsubstanzen. Bislang gibt es noch wenige Erkenntnisse darüber, welche Adhäsivsysteme im Rahmen präventiver und restaurativer Maßnahmen am besten geeignet sind und welchen Einfluss die Anreicherung von Zinn in Zahnhartgeweben auf den adhäsiven Verbund hat. Es hat sich jedoch gezeigt, dass ein selbstätzendes MDP-haltiges Adhäsivsystem speziell auf zinndotieren Zahnhartgeweben gute Ergebnisse erzielen kann: Die gezielte Vorbehandlung der Zahnhartsubstanzen mit Sn/F-haltigen Lösungen führt zur Verbesserung der Haftkraft und des klinischen Erfolgs.

Biofilmmanagement – so geht’s!

Innovationen im Bereich der Handinstrumente sowie der maschinellen Systeme haben zu einer Verbesserung der professionellen Betreuung im Hinblick auf Gewebeschonung und Ergonomie geführt. Hinzu kommt die rasante Entwicklung der Luft-Pulver-Wasserstrahlgeräte mit der Einführung spezieller Pulver für das subgingivale Arbeiten. Im vorliegenden Beitrag werden die verschiedenen Verfahren der Biofilmentfernung vorgestellt, ihre Vor- und Nachteile diskutiert sowie praktische Tipps zur korrekten Anwendung gegeben. Dabei liegt der Fokus auf Maßnahmen zur Entfernung des subgingivalen Biofilms bzw. fest anhaftender mineralisierter Auflagerungen, was für einen langfristigen Therapieerfolg parodontaler Erkrankungen unerlässlich ist.

Kieferknochen schneiden und bohren mit Fräsen, Bohrern, Laser und Piezotomen

Im letzten Jahrzehnt wurden neue chirurgische Geräteklassen zum Schneiden und Bohren von Kieferknochen entwickelt und in die Praxis eingeführt. In Teil 1 (DENTALE IMPLANTOLOGIE März 2018) wurden die Grundlagen und Unterschiede der Technologien zum Knochenschneiden erläutert. Der vorliegende Teil unterzieht den aktuellen Stand der Technik einer kritischen Überprüfung. Präsentiert werden die Ergebnisse vergleichender experimenteller ex-vivo und in-vivo-Studien auf molekularbiologischer, mikro- und makroskopischer Ebene sowie vergleichende klinische Studien bezüglich postoperativer Patienten-Morbidität.

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