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Zahntechnik

Totalprothetik im Lehrlings-Wettbewerb

In diesem Jahr wurde der renommierte KunstZahnWerk Wettbewerb der Schweizer Candulor AG für Zahntechniker-Lehrlinge zum siebten Mal und erstmals für den gesamten deutschsprachigen europäischen Raum ausgeschrieben: Beim diesjährigen Award konnten die angehenden Zahntechniker aus der Schweiz und nun auch aus Österreich und Deutschland ihr handwerkliches und kreatives Können im Bereich der Totalprothetik beweisen. Die Zweitplatzierte Konstanze Pieter schildert im Folgenden ihre Erfahrungen bei der Wettbewerbsteilnahme, beim Herstellungsprozess der eingereichten Arbeit mit der dazugehörigen Dokumentation und bei der feierlichen Preisverleihung.

Bloß eine Einzelkrone, oder …?

Beim Ersetzen eines mittleren Inzisivs auf einem Implantat im Oberkiefer führt nur ein enges Miteinander zum Ziel. Im Gespräch mit den Patienten werden Möglichkeiten aufgezeigt und es geht darum, den Ablauf zu erklären. Im hier vorgestellten Fall wurden insbesondere die Schritte für die Erstellung einer einzelnen Frontzahnkrone auf einem Implantat besprochen. Alles Erdenkliche sollte gleich zu Anfang auf den Tisch kommen, damit bereits vor der eigentlichen Planung Problemfelder erkannt sowie eventuelle Kompromisse aufgezeigt und erläutert werden können. Wie ZTM Fechmi Housein seine zahntechnische Aufgabe meistert, schildert er hier.

Implantatprothetik – aus der Evolution heraus betrachtet

Nur weil ein Verfahren oder Material neu ist, muss es nicht sofort auch besser als Vorangegangenes sein. Gerade für die Implantologie und Implantatprothetik suchten Dr. Dr. Andrea Fischer-Barber und ZTM Petra Streifeneder-Mengele nach Kriterien für die Beurteilung, möglichst unschlagbaren. Im Museum wurden sie fündig: Privatdozentin Dr. rer. nat. habil. Gertrud Rößner erläuterte die Besonderheiten von Säugetierzähnen aus der biologischen Entwicklung heraus. Dies führte zum Anforderungsprofil für implantologische Versorgungen, das im Folgenden näher erläutert wird.

Sonnige Zeiten: Kraftvoll zu mehr Helligkeit

Der wichtigste Wert bei der Imitation der lichtoptischen Eigenschaften natürlicher Zähne ist der Helligkeitswert (Value). Diesen gezielt steuern zu können, ist eine wesentliche Voraussetzung bei der Herstellung keramischer Restaurationen. Mit den neuen Power-Massen innerhalb des IPS e.max Ceram-Keramiksortiments wird der Zahntechniker zum Dirigenten des Helligkeitswerts.

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