Anzeige
besondere Personengruppen_shutterstock_1400848103

Besondere Patientengruppen

In der Zahnmedizin erfordern besondere Patientengruppen spezielle Aufmerksamkeit und individuelle Behandlungsansätze. Dazu zählen Kinder, Senioren, Schwangere, Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen sowie Angstpatientinnen und -patienten. Die Versorgung dieser Gruppen erfordert nicht nur fachliches Wissen, sondern auch ein hohes Maß an E

Orientierung für die Zahnmedizin im Alter

Mit der neuen S2k-Leitlinie „Zahnmedizinische Betreuung geriatrischer Patienten“ [1] liegt erstmals in Deutschland ein konsentierter Handlungsrahmen für die zahnmedizinische Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen vor. Das interdisziplinäre Leitlinienprojekt wurde unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für AlterszahnMedizin (DGAZ) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) zusammen mit 16 Fachgesellschaften und Organisationen erarbeitet.

Neurodivergente und traumatisierte Patienten in der Zahnmedizin

Zahnärztliche Behandlungen gehören zu den häufigsten medizinischen Kontakten, gleichzeitig aber auch zu den am stärksten angstbesetzten. Besonders betroffen sind zwei große Patientengruppen, deren Bedürfnisse sich stark überschneiden: neurodivergente und traumatisierte Menschen. Beide erleben Reize, Nähe, Kontrollverlust und Unsicherheit intensiver – und beide profitieren von denselben strukturellen und kommunikativen Anpassungen.

KI-Tool erklärt autistische Kommunikation

Die Tufts University hat ein neues KI-gestütztes Werkzeug entwickelt, das neurotypischen Menschen dabei helfen soll, besser zu verstehen, wie speziell autistische Kommunikation funktioniert. Für das Praxisteam könnte dies v.a. im Zusammenhang mit einer verbesserten Interaktion mit neurodivergenten Patientinnen und Patienten, die im Autismus-Spektrum sind, von Interesse sein.

Mundgesundheit in der häuslichen Pflege nicht vergessen

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt seit Jahren kontinuierlich an – laut Statistischem Bundesamt liegt ihre Zahl aktuell bei rund 5,7 Mio. Mehr als 80 Prozent von ihnen werden zu Hause versorgt, überwiegend von den eigenen Angehörigen. Dieser Anteil könnte künftig noch steigen, da sich die steigenden Kosten im Pflegeheim immer weniger Menschen leisten können.

Präventionsleistungen für Pflegebedürftige weiter im Aufwärtstrend

Einen besonderen Schwerpunkt legt die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) auf die Versorgung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen. Ein heute im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) vorgelegter Bericht der KZBV zeigt, dass die Inanspruchnahme von speziellen Präventionsleistungen für diese Patientinnen und Patienten auch im Jahr 2024 weiter zunahm.

Anzeige
Anzeige
Anzeige