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Fachmedien

Fachmedien transportieren auf ihrem jeweiligen Gebiet aktuelles Wissen an die Leserschaft. Dies kann erfolgen über Fachzeitschriften, Online-Plattformen, Hybride Veranstaltungen, interaktive Fortbildungstools oder Messen etc. Ziel ist, die Zahnmediziner und Zahntechniker über die neuesten Entwicklungen und Forschungsaktivitäten zu informieren, um letztlich die zahnärztliche Versorgung der P

Chlorhexidin und Hyaluronsäure – eine Innovation im Bereich Mundspüllösungen?

Eine aktuelle Studie untersuchte die Wirkung von Chlorhexidin-(CHX-)Mundspüllösungen mit und ohne Hyaluronsäure (HA) nach minimalinvasiven parodontalchirurgischen Eingriffen. Die Ergebnisse zeigen, dass der HA-Zusatz die frühe Wundheilung deutlich beschleunigt: Bereits nach 3 Tagen hatten mehr Patienten mit CHX + HA eine vollständige Heilung als in den anderen Gruppen. Plaque- und Blutungsindizes wurden durch CHX kontrolliert, zytotoxische Effekte auf die Wundheilung traten nicht auf. Der Zusatz von HA zeigt somit einen relevanten klinischen Vorteil in den frühen Heilungsphasen.

Bruxismus und Schlafapnoe

Aufgrund steigender Prävalenz sehen sich Zahnärzte/-innen immer häufiger mit Schlafbruxismus und Atmungsstörungen wie der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) konfrontiert. Während reiner Schlafbruxismus klassischerweise mit Okklusionsschienen behandelt wird, muss ein Umdenken stattfinden, wenn gleichzeitig eine OSA besteht. Innerhalb eines interdisziplinären Netzwerks wird deshalb eine schlafmedizinische Diagnostik empfohlen, um die passende Behandlungsstrategie zu entwickeln. Sowohl beim Screening der Bevölkerung bezüglich dieser Schlafstörungen als auch in der Therapie der leichten bis mittelschweren OSA mit Unterkieferprotrusionsschienen (UPS) besetzen Zahnärzte/-innen eine Schlüsselposition.

Implantatplanung im Brennpunkt periimplantärer Erkrankungen

Die Langzeitsicherung des Implantaterfolgs und Vermeidung späterer periimplantärer Erkrankungen beginnen bereits in der Frühphase der chirurgischen und prothetischen Gesamtplanung. Zu den Kernbausteinen der klinischen Implantatplanung im teilreduzierten Gebiss zählen die Reduzierung der Implantatzahl und die Begrenzung der Pfeilerplanung bis zum Sechsjahr-Molaren. Die mikrochirurgische Zahnentfernung, Front-Eckzahnführung, digitale Bilddiagnostik, Implantatabstände, Gewebedurchblutung während der OP, gingivales Volumen und der Einsatz kurzer durchmesserreduzierter Implantate ergänzen das Portfolio zur Prävention späterer Implantatschäden.

Die Kanalmorphologie von Unterkiefer-Prämolaren

Ausschlaggebend für den langfristigen Erfolg einer Wurzelkanalbehandlung sind die Erfassung, Präparation und Desinfektion des gesamten Wurzelkanalsystems. Eine Grundvoraussetzung dafür ist die Kenntnis der teilweise komplexen Kanalanatomie. Ziel der vorliegenden Übersicht ist es, die Herausforderungen der endodontischen Therapie von Unterkiefer-Prämolaren mit untypischen Kanalkonfigurationen darzustellen. Prävalenz und Anatomie sowie die notwendige Diagnostik werden beleuchtet und exemplarisch Fälle von Unterkiefer-Prämolaren mit mehr als einem Kanal und deren Behandlung dargestellt.

Diabetes mellitus erhöht endodontischen Behandlungsbedarf

Diabetes mellitus ist eine weit verbreitete chronische Krankheit, die neben schwerwiegenden Konsequenzen für die Allgemeingesundheit auch Einfluss auf die zahnärztliche Behandlung haben kann. Mit Blick auf endodontische Behandlungen ist vor allem von einer höheren Prävalenz periradikulärer Läsionen und einer schlechteren Prognose endodontischer Maßnahmen auszugehen. Prof. Dr. Edgar Schäfer, Präsident der DGET, erläutert die aktuelle Studienlage zum Zusammenhang zwischen apikaler Parodontitis und Diabetes mellitus und unterstreicht die wichtige Bedeutung von Prävention und Aufklärung, um diese Wechselwirkungen stärker ins Bewusstsein zu rücken und damit die Entstehung und Progression einer AP langfristig zu verhindern.

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