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Fachmedien

Fachmedien transportieren auf ihrem jeweiligen Gebiet aktuelles Wissen an die Leserschaft. Dies kann erfolgen über Fachzeitschriften, Online-Plattformen, Hybride Veranstaltungen, interaktive Fortbildungstools oder Messen etc. Ziel ist, die Zahnmediziner und Zahntechniker über die neuesten Entwicklungen und Forschungsaktivitäten zu informieren, um letztlich die zahnärztliche Versorgung der P

Implantatplanung im Brennpunkt periimplantärer Erkrankungen

Die Langzeitsicherung des Implantaterfolgs und Vermeidung späterer periimplantärer Erkrankungen beginnen bereits in der Frühphase der chirurgischen und prothetischen Gesamtplanung. Zu den Kernbausteinen der klinischen Implantatplanung im teilreduzierten Gebiss zählen die Reduzierung der Implantatzahl und die Begrenzung der Pfeilerplanung bis zum Sechsjahr-Molaren. Die mikrochirurgische Zahnentfernung, Front-Eckzahnführung, digitale Bilddiagnostik, Implantatabstände, Gewebedurchblutung während der OP, gingivales Volumen und der Einsatz kurzer durchmesserreduzierter Implantate ergänzen das Portfolio zur Prävention späterer Implantatschäden.

Die Kanalmorphologie von Unterkiefer-Prämolaren

Ausschlaggebend für den langfristigen Erfolg einer Wurzelkanalbehandlung sind die Erfassung, Präparation und Desinfektion des gesamten Wurzelkanalsystems. Eine Grundvoraussetzung dafür ist die Kenntnis der teilweise komplexen Kanalanatomie. Ziel der vorliegenden Übersicht ist es, die Herausforderungen der endodontischen Therapie von Unterkiefer-Prämolaren mit untypischen Kanalkonfigurationen darzustellen. Prävalenz und Anatomie sowie die notwendige Diagnostik werden beleuchtet und exemplarisch Fälle von Unterkiefer-Prämolaren mit mehr als einem Kanal und deren Behandlung dargestellt.

Diabetes mellitus erhöht endodontischen Behandlungsbedarf

Diabetes mellitus ist eine weit verbreitete chronische Krankheit, die neben schwerwiegenden Konsequenzen für die Allgemeingesundheit auch Einfluss auf die zahnärztliche Behandlung haben kann. Mit Blick auf endodontische Behandlungen ist vor allem von einer höheren Prävalenz periradikulärer Läsionen und einer schlechteren Prognose endodontischer Maßnahmen auszugehen. Prof. Dr. Edgar Schäfer, Präsident der DGET, erläutert die aktuelle Studienlage zum Zusammenhang zwischen apikaler Parodontitis und Diabetes mellitus und unterstreicht die wichtige Bedeutung von Prävention und Aufklärung, um diese Wechselwirkungen stärker ins Bewusstsein zu rücken und damit die Entstehung und Progression einer AP langfristig zu verhindern.

Der analoge Patient

Trotz zahlreicher digitaler Veränderungen und Weiterentwicklungen in den Arbeitsprozessen bleibt die Zahntechnik nach wie vor ein Handwerk. Manchmal macht es den Eindruck, dass zahntechnisches Basiswissen immer mehr vernachlässigt wird und dass CAD/CAM alles kann – ein Rechner mit entsprechender Software sollte ausreichen, um ein perfekt funktionierendes und ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu erzielen. Das klappt aber nur, wenn der Zahntechniker bzw. die Zahntechnikerin, der oder die vor dem Rechner sitzt, bei der Konstruktion alle Parameter auch analog beherrscht. Nur so können sie auch im digitalen Prozess umgesetzt werden.

Interaktives Ergebnisportal der DMS• 6

Seit 1989 erforscht das Institut der Deutschen Zahnärzte die Mundgesundheit der Bevölkerung in Deutschland. Auch in der aktuellen, 6. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS• 6) wurde Deutschland wieder auf den Zahn gefühlt. Die repräsentative Studie beschäftigt sich vor allem mit folgenden Fragestellungen: Wie steht es um die Mundgesundheit in Deutschland? Wie haben sich Karies und Zahnbetterkrankungen in den letzten Jahrzehnten entwickelt? Und welche Einflüsse haben soziale Faktoren?

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