Anzeige
Finanzen

Finanzen

Finanzen sind sowohl in der Zahnarztpraxis als auch im Dentallabor entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg. Neben den Einnahmen aus Abrechnungen mit Krankenkassen, Leistungserbringern und Privatpatienten ist eine sorgfältige Kalkulation essenziell. Dazu zählen Personalplanung, Materialeinsatz, Investitionen und gegebenenfalls Immobilien. Eine vorausschauen…

Wirkungsgleich darf nicht Gleichmacherei bedeuten

Die jüngsten Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zu angestrebten Änderungen im Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung stoßen beim Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) auf großes Unverständnis. Merz hatte gestern bei einer Nachlese zu den verlorenen Landtagswahlen von einem von vielen empfundenen „Gerechtigkeitsproblem“ gesprochen und Gespräche über mögliche Änderungen angekündigt. Reformen im Gesundheitswesen sollten künftig „wirkungsgleich auf die private Krankenversicherung“ übertragen werden. Der FVDZ warnt vor politischer Gleichmacherei der beiden Systeme.

Finanzen der BLZK weiter von Stabilität geprägt

Die Finanzen der Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK) zeichnen sich weiterhin durch hohe Stabilität und ausgeprägtes Kostenbewusstsein aus. Dies wird durch den aktuell vorliegenden Prüfbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zum Jahresabschluss 2025 offiziell bestätigt: Die BLZK erhielt wie in den Vorjahren erneut einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk und damit das höchstmögliche Ergebnis, das bei einer Wirtschaftsprüfung testiert werden kann. Buchführung und Jahresabschluss entsprechen vollumfänglich den gesetzlichen Vorschriften und vermitteln ein transparentes, den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Vor dem Hintergrund dieser unverändert komfortablen Vermögenslage geht die BLZK auch in der laufenden Haushaltsplanung von einem stabilen Beitragsniveau für das nächste Geschäftsjahr 2027 aus.

Zuschüsse sinken – Vorsorge wird wichtiger

Der Bundestag hat im Juli 2026 das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen. Ab dem 1. Januar 2027 sinkt der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung für Zahnersatz von 60 auf 50 Prozent der Regelversorgung. Für Millionen Versicherte bedeutet das: Kronen, Brücken und Prothesen werden spürbar teurer. Wer sich noch 2026 behandeln lässt, sichert sich die aktuellen, höheren Zuschüsse.

Bundestag beschließt GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz

Der Deutsche Bundestag hat heute das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz beschlossen. Der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) sieht darin weiterhin erhebliche Belastungen für das Zahntechniker-Handwerk und warnt vor den langfristigen Folgen für die wohnortnahe Versorgung mit hochwertigem Zahnersatz sowie für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zahntechnischer Meisterlabore.

Anzeige
Anzeige
Anzeige