Anzeige
Kieferorthopädie

Kieferorthopädie

Die Kieferorthopädie ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen beschäftigt. Ziel der Kieferorthopädie ist es, Zähne und Kiefer im Zusammenspiel mit Muskulatur und Körperhaltung so auszurichten, dass die Korrektur möglichst dauerhaft erhalten bleibt. Behandlerinnen und Behandl…

Digitale KFO zwischen KI, Praxisprozessen und Erfahrungsaustausch

Rund 150 Teilnehmende kamen zum diesjährigen DentalMonitoring EMEA North Summit und anschließenden Prime Aligner Summit an die Côte d’Azur. Beim EMEA North Summit am 10. September, den Dr. Jörg Schwarze moderierte, standen moderne Praxisprozesse, kundenorientierte Lösungen und die Zukunft von KI in der Zahnmedizin sowie Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt.

Bundestag beschließt GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz

Der Deutsche Bundestag hat heute das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz beschlossen. Der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) sieht darin weiterhin erhebliche Belastungen für das Zahntechniker-Handwerk und warnt vor den langfristigen Folgen für die wohnortnahe Versorgung mit hochwertigem Zahnersatz sowie für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zahntechnischer Meisterlabore.

Dunkle Aussichten für die Patientenversorgung

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) kritisiert scharf, dass die Politik bei der jetzt beschlossenen GKV-Reform einen zwingend notwendigen differenzierten Blick auf die unterschiedlichen Versorgungsbereiche ignoriert und somit nicht die Besonderheiten der zahnärztlichen Versorgung und ihre Präventionserfolge berücksichtigt hat. Für die KZBV steht zudem fest, dass das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz zulasten der Versicherten und auf Kosten der Mundgesundheit in Deutschland geht.

FVDZ: Budgetierung bleibt falsches Signal für die Versorgung

Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) bewertet den Beschluss des Deutschen Bundestags zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz deutlich zweischneidig: Dass die ursprünglich geplanten massiven Eingriffe in die kieferorthopädische Versorgung abgewendet werden konnten, verbucht der FVDZ als politischen Teilerfolg. Die Wiedereinführung der strikten Budgetierung (unterhalb der Grundlohnsumme als Richtwert) bezeichnet der FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Christian Öttl als „gravierenden Fehler, der langfristig Folgen für die zahnärztliche Versorgung haben wird“.

Systemische Erkrankungen und ihre Bedeutung für den parodontalen Umbau während der kieferorthopädischen Therapie

Chronische Entzündungsprozesse stellen ein zentrales Merkmal zahlreicher systemischer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischer Niereninsuffizienz und Leberzirrhose dar und manifestieren sich häufig auch in der Mundhöhle. Parodontalerkrankungen, insbesondere die Parodontitis, stellen dabei nicht nur lokale Erkrankungen dar, sondern spiegeln systemische Entzündungszustände wider und stehen in einer engen, wechselseitigen Beziehung zu den genannten Krankheitsbildern. Umgekehrt weisen aktuelle Studien darauf hin, dass sich gesunde parodontale Verhältnisse nicht nur positiv auf die orale Gesundheit auswirken, sondern auch systemische Entzündungsparameter signifikant reduzieren können. Angesichts der bidirektionalen Interaktion zwischen parodontaler und systemischer Gesundheit sollte die frühzeitige Diagnostik und Therapie parodontaler Veränderungen als fester Bestandteil einer präventiv ausgerichteten kieferorthopädischen Versorgung etabliert werden.

Anzeige
Anzeige
Anzeige