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Kieferorthopädie

Kieferorthopädie

Die Kieferorthopädie ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen beschäftigt. Ziel der Kieferorthopädie ist es, Zähne und Kiefer im Zusammenspiel mit Muskulatur und Körperhaltung so auszurichten, dass die Korrektur möglichst dauerhaft erhalten bleibt. Behandlerinnen und Behandl

Dunkle Aussichten für die Patientenversorgung

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) kritisiert scharf, dass die Politik bei der jetzt beschlossenen GKV-Reform einen zwingend notwendigen differenzierten Blick auf die unterschiedlichen Versorgungsbereiche ignoriert und somit nicht die Besonderheiten der zahnärztlichen Versorgung und ihre Präventionserfolge berücksichtigt hat. Für die KZBV steht zudem fest, dass das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz zulasten der Versicherten und auf Kosten der Mundgesundheit in Deutschland geht.

FVDZ: Budgetierung bleibt falsches Signal für die Versorgung

Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) bewertet den Beschluss des Deutschen Bundestags zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz deutlich zweischneidig: Dass die ursprünglich geplanten massiven Eingriffe in die kieferorthopädische Versorgung abgewendet werden konnten, verbucht der FVDZ als politischen Teilerfolg. Die Wiedereinführung der strikten Budgetierung (unterhalb der Grundlohnsumme als Richtwert) bezeichnet der FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Christian Öttl als „gravierenden Fehler, der langfristig Folgen für die zahnärztliche Versorgung haben wird“.

Systemische Erkrankungen und ihre Bedeutung für den parodontalen Umbau während der kieferorthopädischen Therapie

Chronische Entzündungsprozesse stellen ein zentrales Merkmal zahlreicher systemischer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischer Niereninsuffizienz und Leberzirrhose dar und manifestieren sich häufig auch in der Mundhöhle. Parodontalerkrankungen, insbesondere die Parodontitis, stellen dabei nicht nur lokale Erkrankungen dar, sondern spiegeln systemische Entzündungszustände wider und stehen in einer engen, wechselseitigen Beziehung zu den genannten Krankheitsbildern. Umgekehrt weisen aktuelle Studien darauf hin, dass sich gesunde parodontale Verhältnisse nicht nur positiv auf die orale Gesundheit auswirken, sondern auch systemische Entzündungsparameter signifikant reduzieren können. Angesichts der bidirektionalen Interaktion zwischen parodontaler und systemischer Gesundheit sollte die frühzeitige Diagnostik und Therapie parodontaler Veränderungen als fester Bestandteil einer präventiv ausgerichteten kieferorthopädischen Versorgung etabliert werden.

Bayerische Landeszahnärztekammer und MdL Dr. Andrea Behr warnen nach Krisengespräch vor Existenzvernichtung

„Was uns die Kolleginnen am Wochenende berichtet haben, ist ein gesundheitspolitischer Offenbarungseid“, erklärt Dr. Dr. Wohl. „Hier werden Existenzen junger, hochqualifizierter Zahnärztinnen mutwillig vernichtet und gleichzeitig die flächendeckende Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Bayern sehenden Auges gegen die Wand gefahren. Wir werden diesen verfassungswidrigen Kahlschlag nicht tatenlos hinnehmen.“ Junge Existenzgründer vor dem wirtschaftlichen Ruin

Staatlichen Eingriff in die Berufsfreiheit stoppen

Zur Anhörung zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz im Gesundheitsausschuss des Bundestags kritisiert der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) noch einmal den geplanten Fachzahnarztvorbehalt für kieferorthopädische Leistungen scharf. Der im Gesetz vorgesehene Eingriff beschneide die Berufsausübungsfreiheit von Zahnärztinnen und Zahnärzten und gefährde darüber hinaus bewährte Versorgungsstrukturen.

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