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Gehören Sie zu einer Parodontitis-Risikogruppe?

Parodontitis

Parodontitis bezeichnet akute oder chronische Entzündungen des Zahnhalteapparats (Parodont). Sie kann apikal oder marginal auftreten und wird durch bakterielle Infektionen verursacht. Charakteristisch für Parodontitis ist die irreversible Zerstörung des Parodontiums, also des Gewebes, das Zähne im Kiefer verankert. Unbehandelt kann die Erkrankung zum Zahnverl

Längsschnittergebnisse geben Einblick in Krankheitsverläufe

Das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ), die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) stellten die Längsschnittergebnisse der Sechsten Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS • 6) in einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin vor (Abb. 1) – ungefähr ein Jahr, nachdem die Querschnittsergebnisse der DMS • 6 an gleicher Stelle kundgetan worden waren.

Zahnärztliche Prävention verbessert die Mundgesundheit über die gesamte Lebensspanne

In der 6. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS • 6) wurden erstmals Längsschnittanalysen vorgenommen. Dazu wurden Studienteilnehmende aus der 5. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) von 2014 erneut untersucht, um die Entwicklung der Mundgesundheit der Bevölkerung nachzuvollziehen und erstmalig detaillierte Einblicke in individuelle Krankheitsverläufe zu erhalten. Die Ergebnisse stellten das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ), die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) heute vor.

Vorhofflimmern und Parodontitis – aktuelle Analysen zeigen einen Zusammenhang

Neue Übersichtsarbeit zeigt: Parodontale Erkrankungen können das Risiko für Vorhofflimmern und thromboembolische Komplikationen wie Schlaganfälle erhöhen. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass parodontal-therapeutische Interventionen diese Risiken mindern könnten – ein Aspekt, der künftig stärker in die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen integriert werden sollte.

Relationen im Blick behalten

Diagnose und Prognose sind eindeutig: Die Schere der Einnahmen und Ausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung geht unaufhaltsam auseinander. Dass die FinanzKommission Gesundheit einen umfangreichen Maßnahmenkatalog vorlegen würde, war zu erwarten. Bei der Entscheidung, was davon umzusetzen ist, muss der Gesetzgeber aber differenzieren.

Sparvorschläge der FinanzKommission gefährden Präventionserfolge und Versorgungssicherheit

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KZVWL) und die Zahnärztekammer Westfalen-Lippe (ZÄKWL) bewerten die aktuellen Empfehlungen der von der Bundesregierung eingesetzten FinanzKommission Gesundheit mit großer Skepsis. Zwar enthalte der Bericht durchaus sinnvolle Ansätze, etwa bei der Diskussion um versicherungsfremde Leistungen wie den Krankenkassenbeiträgen für Bürgergeldempfänger. Aus Sicht der Zahnärzteschaft gefährden die Vorschläge im zahnärztlichen Bereich jedoch die Versorgung. Insgesamt werde ein Instrumentenkasten auf die Zahnmedizin angewendet, der deren Besonderheiten nicht gerecht werde.

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