Anzeige
Patient

Patient

Jeder Patient bringt individuelle Voraussetzungen und Bedürfnisse mit. Die moderne Zahnmedizin berücksichtigt dies von der Vorsorge über restaurative Eingriffe bis hin zur oralen Chirurgie. Dabei geht sie über rein klinische Aspekte hinaus und verfolgt ein ganzheitliches Konzept, das Mundgesundheit und allgemeines Wohlbefinden miteinander verbindet. Für jede

Lassen sich nichtchirurgische parodontale Therapieverfahren mit Schmelzmatrixproteinen noch optimieren?

Schmelzmatrixproteine (SMP) in Form von Straumann® Emdogain® werden seit nunmehr 30 Jahren erfolgreich für verschiedene chirurgische Indikationen in der Parodontologie zur Förderung der Regeneration des Zahnhalteapparates eingesetzt. Vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse und den bekannt gewordenen pluripotenten physiologischen Funktionen von SMP hat sich das Einsatzgebiet adjuvanter SMP-Anwendungen kontinuierlich erweitert. SMP werden nun auch im Rahmen nichtchirurgischer parodontaler Therapieverfahren (NCPT) eingesetzt. In dieser Arbeit sollte daher die derzeit verfügbare publizierte Evidenz hinsichtlich etwaiger klinisch relevanter Effekte einer zusätzlichen EMD-Applikation in der NCPT einmal analysiert werden. 13 randomisierte kontrollierte (klinische) Studien und eine kontrollierte klinische Studie konnten dazu identifiziert werden. Davon weisen 8 Studien klinische Vorteile bezüglich unterschiedlicher Parameter, wie Sondierungstiefenreduktion, Attachmentlevelgewinn oder anderen Kenngrößen, nach der jeweils maximalen Beobachtungszeit von bis zu 24 Monaten auf. Aktuellere RCT zeichnet zudem derzeit ein weitgehend konsistentes Bild und belegen den zusätzlichen Nutzen einer adjuvanten EMD-Applikation in der Stufe 2 oder deren Reevaluation.

Meine Definition einer bombastischen Präparation

Das Jahr 2025 hat das Potenzial, das beste zu werden. Warum? Geht man vom Gesetz der Resonanz aus, das besagt, dass man durch die persönliche Einstellung äußere Umstände beeinflussen kann, können wir vieles selbst in die Hand nehmen. Also lenken wir dieses Jahr unseren Blick auf die positiven Seiten unseres einzigartigen Berufes und schauen auf einen Fall, bei dem der Patient nicht nur schlagartig Beschwerden loswurde, sondern auch mit einer kleinen Goldarbeit ein neues Kaugefühl erhielt.

Das Goldene Abutment – Die Teilnehmer

Im Zahntechnikerhandwerk treffen viele Faktoren aufeinander, die die Arbeit so spannend machen: die künstlerische Tätigkeit, eine Vielfalt an Materialien, anatomisches Wissen, Präzision und Feinheit in der Ausführung. Genauso sind hier viele verschiedene Persönlichkeiten zu finden. Wir werfen einen Blick auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Awards „Das Goldene Abutment“. Wer sind Sie? Heute stellen wir Kristin Hake vor.

Effizienz im digitalen Workflow

Die Digitalisierung hat die Zusammenarbeit zwischen Zahnarztpraxis und Dentallabor nachhaltig verändert. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Organisation, Struktur und Prozessführung im zahntechnischen Alltag. Effizienz entsteht dabei nicht durch den bloßen Einsatz digitaler Systeme, sondern durch klar definierte Abläufe und eine abgestimmte Zusammenarbeit zwischen Praxis und Labor. Der Beitrag zeigt anhand eines praxisnahen Fallbeispiels zur Sofortimplantation mit CAD/CAM-gefertigtem Langzeitprovisorium, wie digitale Datenerfassung, Implantatplanung und prothetische Umsetzung ineinandergreifen. Strukturierte digitale Workflows ermöglichen eine reduzierte Anzahl von Behandlungsterminen, transparente Kommunikation und eine hohe Vorhersagbarkeit der Ergebnisse. Damit wird deutlich, dass ein konsequent geführter digitaler Workflow die Grundlage für effiziente und qualitativ hochwertige interdisziplinäre Zusammenarbeit bildet.

Implantate bei systemisch kompromittierten Patienten: aus Herausforderungen Erfolge machen

Diabetes mellitus, Immundefizienz, antiresorptive Medikation etc.: Systemische Erkrankungen sind längst keine Ausnahme mehr, sondern eher die Regel. Entsprechend verschiebt sich auch der Fokus implantologischer Entscheidungsfindung. Doch wann ist das individuelle Risiko vertretbar – und wie lässt sich der Langzeiterfolg möglichst zuverlässig absichern? Die aktuellen S3-Leitlinien zeigen hierbei einen klaren gemeinsamen Trend: weg von pauschalen Kontraindikationen, hin zu einer differenzierten, individualisierten Risikostratifizierung. Der vorliegende Übersichtsartikel fasst deren wesentlichen Aussagen zu vier in der Praxis besonders relevanten Konstellationen zusammen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige