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Produkte

In Zahnmedizin und Zahntechnik spielen die verwendeten Produkte eine entscheidende Rolle, um eine moderne und hochwertige Patientenversorgung sicherzustellen. Von Diagnoseinstrumenten über Restaurationsmaterialien bis hin zu technologischen Lösungen – eine breite Palette von Produkten unterstützten Praxis und Labor dabei, präzise Diagnosen zu stellen und effektive Behandlungen durchzufüh

Medizinprodukte: EU-Kommission gibt Vorsorgeprinzip auf

Die Benannten Stellen haben in einem offenen Brief an die Mitglieder des EU-Parlaments und des Europäischen Rats davor gewarnt, das Sicherheitsniveau von Medizinprodukten in der EU zulasten der Patientinnen und Patienten massiv zu senken. Das wäre der Fall, wenn die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Änderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) und der In-vitro-Diagnostika-Verordnung (IVDR) unverändert verabschiedet werden. So sollen unangekündigte Produktionskontrollen weitgehend abgeschafft und die Anforderungen für Hochrisikoprodukte abgesenkt werden. „Mit den geplanten Änderungen der Medizinprodukte-Verordnung gibt die EU-Kommission das Vorsorgeprinzip weitgehend auf“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „In Zukunft werden Sicherheitsmängel bei Medizinprodukten in vielen Fällen erst dann erkannt, wenn es einen Verdacht gibt oder Menschen bereits zu Schaden gekommen sind.“ Das könne bei Infektionen und Verletzungen der Fall sein, die als Folge unsicherer Medizinprodukte auftreten, oder wenn Material- oder Produktionsfehler bekannt werden. Aus Sicht des TÜV-Verbands hat die im Jahr 2017 verabschiedete Medizinprodukteverordnung das Ziel erreicht, Risiken frühzeitig zu erkennen und Patienten besser zu schützen. Gleichzeitig besteht Reformbedarf. Bühler: „Die MDR muss schlanker, klarer und unbürokratischer werden, ohne das Sicherheitsniveau für die Patientinnen und Patienten abzusenken.“

SOPIRA-Kampagne gewinnt Award

Die Kampagne „Lokalanästhesie ist die Visitenkarte der Praxis“ hatte definitiv das Potenzial für einen Dental Marketing Award. Aus einer breit angelegten Service-Offensive heraus entstand ein aufmerksamkeitsstarker Kampagnenauftritt mit einem klaren Ziel: Praxen dabei zu unterstützen, ihre Patienten zu begeisterten Fans zu machen.

Ivoclars Maßnahmen zum Schutz vor Produktfälschungen und Graumarktware

Der weltweite Handel mit Produktfälschungen und illegalen Waren nimmt laut einem OECD-Bericht aus dem Jahr 2025 weiterhin in alarmierendem Tempo zu und hat ein geschätztes Volumen von 467 Milliarden US-Dollar erreicht. Dieser Trend betrifft zunehmend auch den medizinischen Sektor. Im Bereich der Zahnmedizin gefährden nicht autorisierte Vertriebskanäle und gefälschte Produkte die Patientensicherheit in erheblichem Masse – ein oft unterschätztes Risiko. Ivoclar begegnet dieser Herausforderung mit der Einführung eines neuen Verifizierungsprogramms, das zahnmedizinischem Fachpersonal dabei helfen soll, die Echtheit von Produkten schnell und zuverlässig zu überprüfen und die mit Graumarktwaren und Produktfälschungen verbundenen signifikanten Risiken zu vermeiden.

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