Anzeige

Vorsorgeuntersuchung

„Herr Doktor, ich habe da so eine Stelle…“ – Regelmäßige Zahnarztbesuche senken das Krebsrisiko

Krebs im Mund entsteht nicht über Nacht, sondern kündigt sich meist durch unscheinbare und leicht zu übersehende Vorstufen an, aus denen erst im Verlauf von Monaten oder Jahren bösartige Tumoren entstehen. Im Frühstadium erkannt sind die Chancen für eine Heilung von Karzinomen der Mundhöhle sehr gut. Hier spielt die Vorsorgeuntersuchung in der Zahnarztpraxis eine entscheidende Rolle, denn Zahnärztinnen und -ärzte sind nicht nur Experten für die Zähne, sondern auch für die gesamte Mundschleimhaut.

Illustration einer Alkoholflasche, ein Glas mit Alkohol gefüllt und einer Zigarette. Landeszahnärztekammer Hessen
Gesunde Mundschleimhaut ist glatt, blass-rosa und weich. Ein weißer, nicht abwischbarer Fleck auf der Mundschleimhaut, der aus einer übermäßigen Verhornung entsteht und in der Fachsprache Leukoplakie genannt wird, kann auf eine krankhafte Veränderung der Mundschleimhaut hindeuten. Aus dieser kann sich ein bösartiger Tumor der Schleimhaut entwickeln. Die Zahnärztin oder der Zahnarzt klärt den Verdacht auf Mundhöhlenkrebs ab. Zweimal jährliche Kontrolluntersuchungen in der Zahnarztpraxis sind also auch eine Krebsvorsorge. Es gilt: Je früher Krebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Gesunde Mundschleimhaut ist glatt, blass-rosa und weich. Ein weißer, nicht abwischbarer Fleck auf der Mundschleimhaut, der aus einer übermäßigen Verhornung entsteht und in der Fachsprache Leukoplakie genannt wird, kann auf eine krankhafte Veränderung der Mundschleimhaut hindeuten. Aus dieser kann sich ein bösartiger Tumor der Schleimhaut entwickeln. Die Zahnärztin oder der Zahnarzt klärt den Verdacht auf Mundhöhlenkrebs ab. Zweimal jährliche Kontrolluntersuchungen in der Zahnarztpraxis sind also auch eine Krebsvorsorge. Es gilt: Je früher Krebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Getting your Trinity Audio player ready...

Eine gesunde Mundschleimhaut ist glatt, von einer blass-rosa Farbe, glänzend und weich. Verändern sich diese Eigenschaften, ist Vorsicht geboten. Typische Veränderungen sind eine matte Oberfläche, Rauigkeiten oder Verhärtungen, weißliche oder auch tiefrote Verfärbungen, oder auch eine Neigung zu Blutungen. Nicht immer sind die betroffenen Stellen beim Blick in den Spiegel gut zu erkennen oder werden vom Auge des Laien schlicht übersehen; zumal die Veränderungen oft ohne weitere begleitende Symptome wie Schmerzen oder Berührungsempfindlichkeit auftreten.

„Aus diesem Grund ist die Vorsorgeuntersuchung so wichtig, denn dabei schaut der Zahnarzt nicht nur nach Zähnen und Zahnfleisch, sondern nimmt routinemäßig auch die ganze Mundhöhle in den Blick. Dem geschulten Auge fällt die potenziell problematische kleine Stelle sofort auf und dann können in Absprache mit dem Patienten weitere Schritte wie ein Zellabstrich oder auch eine Gewebeprobe erfolgen“, erläutert Dr. Doris Seiz, Präsidentin der Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH) und Vizepräsidentin der Bundeszahnärztekammer (BZÄK).

Anzeige

Patienten, denen selbst eine Veränderung in ihren Mund auffällt, sollten zeitnah ihren Zahnarzt aufsuchen. „Es ist grundsätzlich anzuraten, bei Veränderungen der Mundschleimhäute oder der Zunge, die nicht nach zwei Wochen von selbst verschwinden, einen Experten nachschauen zu lassen.

Zudem sollten Patienten, die ihr persönliches Mundkrebs-Risiko drastisch senken wollen, ihre Lebensgewohnheiten überdenken. Auch bei Krebserkrankungen der Mundhöhle und des Rachens sind Tabak- und Alkoholkonsum die größten Risikofaktoren“, sagt Dr. Seiz.

Quelle: Landeszahnärztekammer Hessen

Weitere Inhalte zum Themenschwerpunkt:

Kommentare

Keine Kommentare.

Anzeige