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Perspektiven in der Zahnmedizin

Odontathon wird zum Wegbereiter einer Community-Plattform für Zahnärztinnen

48 Stunden lang ging es beim Odontathon 2026, organisiert von BFS health finance und den HealthCare Futurists, um innovative Lösungen für die wichtigsten Herausforderungen der Dentalbranche. Die Challenge „Community-Plattform für digitalaffine Zahnärztinnen“ griff ein zentrales Thema auf: die Sichtbarkeit weiblicher Perspektiven in der Dentalwelt und die aktive Vernetzung von Zahnärztinnen. Zahnärztin und Gründerin Valérie Sabet hat sich an dieser Challenge beteiligt. Ihr persönlicher Rückblick macht die Relevanz des Themas für die Zukunft der Dentalbranche deutlich.

Eine Frau sitzt auf einem Stuhl und hört einer anderen zu. BFS health finance GmbH
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Der Odontathon ist ein Hackathon für die Dentalbranche. Das Format brachte im März 2026 bereits zum dritten Mal Zahnärzt:innen, Praxismitarbeitende, Dentalunternehmen und kreative Köpfe aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen. In acht praxisnahen Challenges entwickelten sie innerhalb von 48 Stunden innovative Lösungen für die drängendsten Herausforderungen der Branche, von Fachkräftemangel und steigenden Kosten über Bürokratie bis hin zur Digitalisierung. Das Ziel: neue Ideen für einen zukunftsfähigen Praxisalltag und eine bessere zahnmedizinische Versorgung.

Ein Ort für Erfahrungsaustausch und Vernetzung

Mit der Challenge „Community-Plattform für digitalaffine Zahnärztinnen“ legte BFS 2026 ganz bewusst einen Fokus auf Frauen in der Zahnmedizin und brachte Zahnärztinnen mit Start-ups, Industrie und Digital-Anbietern zusammen. Teilnehmerin Valérie Sabet (31) ist Zahnärztin in Berlin und Gründerin sowie Chief Medical Officer von WIZDOM, einer Lernplattform für Zahnmedizinstudierende. Ihre Motivation zur Teilnahme an der Challenge war vor allem der direkte Austausch: „Ich wollte vor allem auf andere Kolleginnen treffen, die ähnliche Probleme haben und diese angehen wollen“, berichtet Valérie. Ein Problem: Viele junge Kolleginnen konnten aufgrund der Coronapandemie keine persönlichen Verbindungen zu Verbänden und ein eigenes Netzwerk aufbauen. Ihnen fehlen Adressen für den Erfahrungsaustausch und der Kontakt zu erfahrenen Kolleginnen. „Besonders interessiert hat mich auch die Frage, wie eine Community-Plattform für Zahnärztinnen funktionieren kann. Was muss sie bieten und wie muss sie aufgebaut sein, damit sich alle dort wohlfühlen?“

Launch einer Betaversion während des Odontathons

Bereits während des Odontathons wurde die Betaversion einer Community-Plattform gelauncht. Man kann sich bereits vernetzen, Nachrichten austauschen und über Veranstaltungen informieren, perspektivisch etwa über Online-Events von BFS. Die Plattform ermöglicht außerdem eine gezielte Suche nach Kolleginnen. „Der Mehrwert der Plattform soll über Veranstaltungen und Chats hinausgehen, eine regelmäßige Nutzung attraktiv machen und zu einem echten Community-Gefühl führen“, erklärt Valérie Sabet. Auch für Unternehmen wird das künftig interessant: „Unternehmen sollen die Chance haben, mit Zahnärztinnen zusammenzuarbeiten, um neue Angebote zu entwickeln oder bestehende Produkte zu verbessern. Über die Plattform können sie mit den Nutzerinnen interagieren, gezielt nach Kooperationspartnerinnen suchen und Einblicke in aktuelle Projekte und Entwicklungen geben.“ Der Launch soll zur Internationalen Dental-Schau 2027 geplant sein.

Hintergrund der Challenge

Die Zahnmedizin wird zunehmend weiblich und Valérie Sabet beschreibt verschiedene Herausforderungen für junge Zahnärztinnen, etwa, „dass Frauen viele Lebensentscheidungen sehr früh mit ihrer beruflichen Planung verknüpfen müssen“. Dabei spielt der Austausch mit erfahrenen Kolleginnen eine wesentliche Rolle: „Häufig fehlt eine Ansprechpartnerin oder eine bereits etablierte Kollegin, die ihre Erfahrungen teilt und zeigt, wie bestimmte Wege in der Praxis funktionieren können.“ Die Odontathon-Challenge verdeutlichte umso mehr die Notwendigkeit der Vernetzung von jungen Zahnärztinnen mit Verbänden und Mentorinnen, aber auch untereinander. Diese Vernetzung sieht Valérie Sabet zudem als wichtigen Schritt, damit Frauen nach der Ausbildung schneller in Verantwortung und Sichtbarkeit kommen. „Sie sind die Mehrheit der kommenden Generation der Zahnmedizin. Ihre Stimme ist wichtig und ihre Perspektiven sind wertvoll. Ihre Ideen, Erfahrungen und Stimmen werden einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der Dentalbranche leisten.“

Erfahren Sie mehr dazu im ausführlichen Interview mit Valérie Sabet. Darin gibt sie persönliche Einblicke in ihre Erfahrungen in der Dentalbranche und stellt zugleich die Community-Plattform näher vor.

Gründen war erst der Anfang: BFS-Event für Praxisgründerinnen

BFS health finance baut sein Engagement für die Dentalbranche kontinuierlich aus und bietet ab Herbst eine Reihe von Formaten, die Perspektiven sichtbar machen, Orientierung schaffen und den Austausch fördern. So richtet sich der Fokus beispielsweise in Kooperation mit dem Dentista-Netzwerk auf die Praxisgründung: Vom 9. bis 11. Oktober 2026 sind 25 Gründerinnen dazu eingeladen, sich in Den Haag drei Tage lang auszutauschen, neue Impulse zu bekommen und den eigenen Anspruch an Führung und Praxis zu definieren. Das Motto: „Gründen war erst der Anfang – Praxisgründung zwischen Vision und Verantwortung“. Neben einer inspirierenden Keynote gibt es vier praxisnahe Workshops zu Themen wie Arbeitgeberrecht, Finanzierungsfragen, Führung sowie Social-Media-Kommunikation. Zudem gibt es Raum und Zeit für die Vernetzung mit anderen Gründerinnen und Mentorinnen.

Hier gibt es alle Informationen zum Event: https://meinebfs.de/gruenden-war-erst-der-anfang/

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Ausblick: Odontathon 2028

Der nächste Odontathon lädt im Jahr 2028 wieder dazu ein, sich über Herausforderungen der Dentalwelt auszutauschen und – so wie Valérie Sabet und ihr Team mit der Community-Plattform – aktiv an Lösungen zu arbeiten. Neben den Challenges geben Keynotes und Paneldiskussionen spannende Denkanstöße und schaffen ein für die Dentalwelt einzigartiges Veranstaltungs- und Fortbildungsformat.

Quelle: BFS health finance GmbH

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