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Sicherer Start nach der Sommerpause

Warum Spülpläne und Wasserproben für Zahnarztpraxen unverzichtbar sind

Sommerliche Temperaturen und urlaubsbedingte Praxisschließungen können die Wasserhygiene in Zahnarztpraxen erheblich beeinträchtigen. Die Blue Safety Hygienetechnologie GmbH empfiehlt daher, vor der Wiederaufnahme des Praxisbetriebs nach längeren Schließzeiten die wasserführenden Systeme gezielt zu überprüfen, individuelle Spülpläne konsequent umzusetzen und die Wasserqualität durch mikrobiologische Untersuchungen abzusichern.

Verschmutzung Blue Safety
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Während der Sommermonate steigen die Temperaturen in Gebäuden und Installationen häufig deutlich an. Gleichzeitig bleiben viele Zahnarztpraxen während des Praxisurlaubs für mehrere Tage oder Wochen geschlossen. Steht das Wasser in den Leitungen, führt diese Stagnation zusammen mit Temperaturen zwischen 25 und 50 Grad Celsius dazu, dass sich Legionellen und andere Mikroorganismen deutlich leichter vermehren.

„Nach längeren Praxisschließungen sind konsequent umgesetzte Maßnahmen entscheidend für die Wasserhygiene“, sagt Eva-Catharina Voßfänger, Geschäftsführerin der Blue Safety Hygienetechnologie GmbH. „Individuelle Spülpläne reduzieren Stagnationsrisiken und mikrobiologische Wasserproben decken unsichtbare Belastungen auf, bevor diese zum Risiko für Patientinnen, Patienten und Team werden.“

Für Zahnarztpraxen hat die Wasserhygiene eine besondere Bedeutung. Wasser wird nicht nur für die Patientenversorgung genutzt, sondern kann durch Aerosolbildung auch Auswirkungen auf die Sicherheit von Mitarbeitenden haben. Eine konsequente Überwachung der Wasserqualität trägt dazu bei, hygienische Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen einzuleiten.

Die Grundlage für eine hygienisch einwandfreie Wasserführung in Zahnarztpraxen bilden die Anforderungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) und die allgemein anerkannten Regeln der Technik. Hierzu zählen insbesondere die VDI/DVGW-Richtlinie 6023, die entsprechenden DIN-Normen und die Empfehlungen des RKI/KRINKO. Der Fokus liegt dabei auf der Sicherung der mikrobiologischen Wasserqualität, der Überwachung wasserführender Systeme, wie beispielsweise Dentaleinheiten, sowie der Prävention wasserassoziierter Infektionsrisiken.

Vier Empfehlungen für den Wiedereinstieg nach der Sommerpause

  • Spülpläne konsequent umsetzen: Nach längeren Schließzeiten alle wasserführenden Systeme nach praxisindividuellen Vorgaben spülen und die Maßnahmen lückenlos dokumentieren.
  • Wasserqualität mikrobiologisch prüfen: Wasserproben liefern wichtige Hinweise auf die mikrobiologische Wasserqualität und ermöglichen deren objektive Bewertung.
  • Hygiene- und Herstellerangaben beachten: Bei der Wiederinbetriebnahme die Vorgaben des eigenen Hygieneplans strikt mit den Herstelleranweisungen der dentalen Behandlungseinheiten abgleichen.
  • Wasserhygiene dauerhaft überwachen: Regelmäßige Kontrollen, Wartungen und eine kontinuierliche Dokumentation minimieren mikrobiologische Risiken langfristig.

„Wasserhygiene ist eine Daueraufgabe, die insbesondere nach längeren Betriebsunterbrechungen besondere Aufmerksamkeit erfordert“, betont Voßfänger. „Wer die Sommerpause nutzt, um systematisch zu überprüfen und zu dokumentieren, schafft Sicherheit für Patientinnen und Patienten sowie für Mitarbeitende.“

Quelle: Blue Safety Hygienetechnologie GmbH

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