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Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich jene Gesellinnen und Gesellen, die ihre Abschlussprüfung im Zahntechnikerhandwerk mit herausragenden Leistungen bestanden haben. Aus den vier bayerischen Ausbildungsstandorten München, Augsburg, Nürnberg und Regensburg werden die Besten eines Prüfungsjahrgangs eingeladen, sich in Regensburg einem anspruchsvollen Wettbewerb zu stellen. Schon die Einladung gilt in Fachkreisen als besondere Auszeichnung.
Austragungsort des Wettbewerbs ist das zahntechnische Labor der Städtischen Berufsschule II Regensburg. Organisiert wird der Förderpreis seit vielen Jahren von den Verantwortlichen des Fachbereichs Zahntechnik, von den beiden Lehrkräften Robert Malik, Zahntechnikermeister, und Alfons Koller. Ihr Ziel ist es, besonders leistungsstarke Nachwuchskräfte zu fördern und ihnen eine Plattform für den fachlichen Vergleich auf höchstem Niveau zu bieten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden zu Beginn vom Schulleiter Alfons Koller begrüßt und vom 1. Vorsitzenden des Fördervereins Zahntechnik e.V. (Hauptsponsor des Wettbewerbs) Matthias Berghammer und Zahntechnikermeister begrüßt, bevor Zahntechnikermeister und Fachlehrer Robert Malik den Ablauf und die anstehenden Arbeiten vorstellte. Es war für alle Teilnehmerinnen aufregend erst zu Beginn des Wettbewerbs zu erfahren, welche Patientensituation zu versorgen ist. Daher war die Spannung groß, man konnte die Anspannung fühlen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen innerhalb von zwei Wettbewerbstagen komplexe zahntechnische Arbeiten anfertigen. Dazu gehören beispielsweise Goldinlays, Verblendkeramikkronen und implantatgetragene Keramikkronen. Bewertet werden Präzision, Funktionalität, Ästhetik und handwerkliche Ausführung. Die Aufgaben verlangen höchste Konzentration, umfassendes Fachwissen und ausgeprägtes handwerkliches Geschick.
Der Regensburger Förderpreis verfolgt jedoch nicht ausschließlich das Ziel, Sieger zu ermitteln. Im Mittelpunkt stehen ebenso der fachliche Austausch, die Begegnung der besten Nachwuchskräfte Bayerns und die Wertschätzung beruflicher Spitzenleistungen. Die Veranstaltung vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die wichtige Erfahrung, dass Leistung Anerkennung findet und Engagement belohnt wird.
Alfons Koller und Robert MalikUnterstützt wird der Wettbewerb von zahlreichen Unternehmen der Dentalbranche, die Geldpreise, Fortbildungskurse, Materialspenden und Sachpreise zur Verfügung stellen. Dadurch erhalten alle Teilnehmer eine Anerkennung für ihre Leistungen, während die Erstplatzierten zusätzlich attraktive Preisgelder und den begehrten Förderpreis-Pokal gewinnen können.
In den vergangenen Jahren hat sich der Regensburger Förderpreis weit über Bayern hinaus einen hervorragenden Ruf erworben. Der Regensburger Förderpreis steht beispielhaft für die hohe Qualität der zahntechnischen Ausbildung in Bayern. Er macht deutlich, wie wichtig die Förderung junger Talente für die Zukunft des Handwerks ist, und bietet den besten Absolventinnen und Absolventen eine Bühne, auf der sie ihr Können unter Beweis stellen können. Jahr für Jahr zeigt sich dabei aufs Neue: Die Zukunft der Zahntechnik liegt in den Händen hochqualifizierter und engagierter Nachwuchskräfte.
Ermöglicht wurde dies durch zahlreiche Sponsoren des Regensburger Förderpreises. Danke an die Firmen, für die gesponserten Arbeitskurse bzw. Kursgutscheine, die finanzielle Unterstützung, die kostenlose Übernachtung in Regensburg, die Buchgeschenke und auch für die Materialien, die wir für die Durchführung der beiden Arbeitstage sehr gut gebrauchen konnten.
Die Auswertung der Arbeiten erfolgte sofort im Anschluss noch am Samstag. Die Zahntechnikermeister Michael Eibl von der BS München, Christian Jakobi von der Handwerkskammer Nürnberg und Robert Malik von der BS Regensburg hatten es nicht leicht, denn alle Arbeiten zeigten erstklassiges Niveau. So war ein sehr differenziertes Bewertungsschema nötig, um die Unterschiede der Arbeiten deutlich zu machen.
Der erste Platz geht nach Niederbayern
Die zahntechnische Krone 2026 des bayerischen Nachwuchses geht an Jana Plinninger aus Binabiburg, ausgebildet im Dentallabor Hofmann Dentaltechnik GmbH, Landshut.
Wie jedes Jahr ließen es sich die Veranstalter des Regensburger Förderpreises nicht nehmen der Erstplatzierten des Wettbewerbs persönlich zu gratulieren und machten sich auf ins schöne Waldkraiburg, um der Siegerin und dem Ausbildungslabor für die tolle Leistung zu gratulieren.
Die Platzierungen des Regensburger Förderpreises 2026
- Platz: Jana Plinninger aus Binabiburg, Berufsschule Regensburg
- Platz: Anna Euler aus Passau / Grubweg, Berufsschule Regensburg
- Platz: Jasmin Lehrer aus Augsburg, Berufsschule Augsburg
Quelle: Alfons Koller und Robert Malik
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