Anzeige

Preisverleihung

Das Goldene Abutment: Teilnehmer stellen sich vor

Der Laboralltag bringt jeden Tag neue Herausforderungen mit sich. Trotzdem gibt es einige Zahntechnikerinnen und Zahntechniker, die zusätzlich bei Wettbewerben wie dem Goldenen Abutment Hochleistung bringen. Wir wollten wissen, was sie dazu bewegt. In seinem Steckbrief gibt Christian Hannker von Hannker Dental Einblicke in seine Motivation.

Illustration von verschiedenen Mikrofonen die einen Kreis bilden. macrovector/freepik
Getting your Trinity Audio player ready...
Christian HannkerChristian Hannker

Das bin ich

Name: Christian Hannker

Berufsbezeichnung/Position: Zahntechnikermeister, Kapitän

Berufserfahrung: seit über 20 Jahren selbstständig

Meine Kollegen erleben mich als: kreativen Chaoten

Ich arbeite im Zahntechnikerhandwerk, weil ich immer wieder neue Herausforderungen erleben kann und schwierige Fälle lösen darf.

Das ist das besondere in unseren Dentallabor: Wir sind ein innovatives Labor, welches stark auf digitale Prozesse und effektives Arbeiten setzt.

Meine Teilnahme am „Goldenen Abutment

Am „Goldenen Abutment“ nehme ich teil, weil ich mal drei Monate Zeit habe, um eine Arbeit fertigzustellen.

Das war meine erste Reaktion, als ich den Fall gesehen habe: Spannend, da steckt doch jede Menge Handwerk drin.

So ging ich an die Aufgabe heran: Als erstes kam die Sichtung aller Daten, um zu schauen was mich erwartet. Danach erstellten wir einen Schlachtplan was genau zu tun ist und wie die Arbeit später aussehen kann. Es gibt sicherlich viele unterschiedliche Lösungen für diesen Fall. Zur Diskussion stand neben Vollkeramik-Teilkronen auch eine Variante, in der die 7er aus Gold gefertigt werden. Eine Herausforderung ist es auch, die Daten in ein gleiches Koordinatensystem zu bringen.

So weit bin ich damit gerade: Aktuell sind alle Daten ausgerichtet und die ersten Testmodelle gedruckt.

Die größte Herausforderung für mich hierbei war/ist, das Matchen der Daten, um keine Informationen zu verlieren, und natürlich die zwei unterschiedlichen Implantat-Arten in der Front. Hier ziehen wir die Literatur zu Rate, um das Ganze „State of the art“ zu lösen.

Anzeige

An der Aufgabe arbeite ich, wenn es Zeit dafür gibt, meistens am Wochenende.

Wenn ich gewinne, machen wir erst mal einen Sekt auf.

Das habe ich mit dem Preisgeld vor: Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. In erster Linie interessiert mich die Herausforderung.

Das möchte ich anderen Zahntechnikern und Zahntechnikerinnen mitgeben: Bleibt neugierig, probiert viel aus und schaut, wie die „Natur“ das gemacht hätte.

Quelle: Christian Hannker

Kommentare

Keine Kommentare.

Anzeige