Anzeige
Datenschutz

Daten

In der Zahnmedizin und in der Zahntechnik werden zahlreiche Daten erhoben und dokumentiert. Dazu gehören Patientenakten, Angaben zur Leistungsabrechnung, Ergebnisse aus bildgebenden Verfahren sowie Informationen aus digitalen Technologien. Diese Daten sind notwendig, um Behandlungen zu planen, durchzuführen und nachvollziehbar zu dokumentieren. Patienten und Pat

Chance oder Haftungsfalle?

Wenn Zahnarztpraxen und Dentallabore zusammenarbeiten, werden zahlreiche Daten und Informationen ausgetauscht. Dies beginnt bereits mit der Auftragserteilung an das Labor, umfasst unter anderem notwendige zahntechnische Angaben und reicht bis hin zur Rechnungsstellung. Da die Digitalisierung im Gesundheitswesen kontinuierlich voranschreitet und mit der Telematikinfrastruktur bereits eine elektronische Basis vorhanden ist, liegt es nahe, auch diesen Kommunikationsweg papierlos zu gestalten. Doch welche Vorteile ergeben sich daraus für Dentallabore – und wo könnten mögliche Risiken liegen?

KI hilft bei der Einschätzung des Blutungsrisikos

Eine neue KI-gestützte Entscheidungshilfe erkennt vor Operationen neun von zehn Patient/-innen mit einer milden Blutungsstörung. Das von Forschenden des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern entwickelte System wurde erfolgreich an einer unabhängigen Patientengruppe getestet und ist bereits als webbasiertes Tool verfügbar.

Hochwertiger Zahnersatz durch moderne Prozesse

Digitale Technologien prägen zunehmend die Abläufe moderner Zahnarztpraxen. Sie ermöglichen effizientere Prozesse und schaffen die Grundlage für gleichbleibend hohe Qualitätsstandards und höchste Präzision bei Zahnersatzlösungen. Von der Datenerfassung über die Konstruktion bis hin zur Fertigung werden Kronen, Brücken, Schienen und Teleskopversorgungen mit Dr. B.-Digitec als zuverlässigem Partner künftig vollständig digital kommuniziert, mittels CAD/CAM und 3D-Druck nach internationalen Standards gefertigt und schnell sowie kosteneffizient an die Patient/-innen geliefert. Zahntechnik wird so zu einem digitalen Ökosystem, das präzise, reproduzierbare und skalierbare Lösungen effizient und modern umsetzt. Ein wichtiger Schritt in die Zukunft – sowohl für die Praxis als auch für die Patient/-innen.

Was bei Datenschutz und KI-Verordnung jetzt zu beachten ist

Die Digitalisierung hat auch die Zahnarztpraxis grundlegend verändert. Cloudbasierte Praxisverwaltungssysteme, digitale Patientenakten und zunehmend KI-gestützte Anwendungen bieten erhebliche Effizienz- und Qualitätsgewinne. Gleichzeitig stellt ihr Einsatz Zahnärztinnen und Zahnärzte vor neue datenschutzrechtliche und regulatorische Herausforderungen. Der vorliegende Beitrag zeigt auf, welche datenschutzrechtlichen Vorgaben beim Einsatz von KI- und Cloud-Systemen zu beachten sind und gibt praxisnahe Hinweise, wie Digitalisierung rechtssicher und verantwortungsvoll umgesetzt werden kann – ohne den Blick für die Chancen moderner Technologien zu verlieren.

Künstliche Intelligenz in der zahnmedizinischen Diagnostik: Was ändert sich wirklich?

Künstliche Intelligenz (KI) wird in der Zahnmedizin häufig als „nächste Stufe“ der digitalen Diagnostik diskutiert. Der Fokus liegt dabei meist auf technischen Kennzahlen: Sensitivität, Spezifität, AUC, Übereinstimmung mit dem Referenzbefund usw. Diese Perspektive ist notwendig, aber unvollständig; der klinisch relevante Umbruch entsteht weniger dort, wo ein Algorithmus ein Bild „genauer“ analysiert, sondern dort, wo sich diagnostische Arbeit als Praxis verschiebt. In diesem Zusammenhang geht der folgende Artikel daher der Frage nach, wie sich Entscheidungsmuster verändern, wenn algorithmische Vorschläge zum Normalfall werden.

Anzeige
Anzeige
Anzeige