Künstliche Intelligenz in der zahnmedizinischen Diagnostik: Was ändert sich wirklich?
Künstliche Intelligenz (KI) wird in der Zahnmedizin häufig als „nächste Stufe“ der digitalen Diagnostik diskutiert. Der Fokus liegt dabei meist auf technischen Kennzahlen: Sensitivität, Spezifität, AUC, Übereinstimmung mit dem Referenzbefund usw. Diese Perspektive ist notwendig, aber unvollständig; der klinisch relevante Umbruch entsteht weniger dort, wo ein Algorithmus ein Bild „genauer“ analysiert, sondern dort, wo sich diagnostische Arbeit als Praxis verschiebt. In diesem Zusammenhang geht der folgende Artikel daher der Frage nach, wie sich Entscheidungsmuster verändern, wenn algorithmische Vorschläge zum Normalfall werden.
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