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Preisverleihung

Das Goldene Abutment und seine Teilnehmer

Die Bewerbungsphase ist längst abgeschlossen und die Aufgabe liegt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern seit einer Weile vor. Wir wollen genau hinschauen: Welche kreativen Köpfe und fleißigen Hände nehmen teil? Und was natürlich besonders interessiert: Wie sind sie an die besondere zahntechnische Aufgabe herangegangen? Als erstes stellt sich Oliwia Kosior vor und verrät unter anderem, wie weit sie bereits ist und was sie bei einem Sieg mit dem Preisgeld machen würde.

Illustration von Menschen die gemeinsam Siege feiern. freepik
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Bild von Oliwia KosiorOliwia Kosior

Das bin ich

Name: Oliwia Kosior

Berufsbezeichnung/Position: Keramik/CAD CAM

Berufserfahrung: Gesellenprüfung 2021, aktuell Meisterschülerin in Frankfurt am Main

Meine Kollegen erleben mich als: Zahn-Freak

Ich arbeite im Zahntechnikerhandwerk, weil mir schon immer die Fächer Kunst und Biologie gelegen haben und Zahntechnik die perfekte Mischung aus den beiden ist. Man lernt viel über die Anatomie des Menschen und kann sich gleichzeitig künstlerisch ausleben.

Das ist das Besondere in unseren Dentallabor: In unserem Dentallabor verbinden wir fachliche Qualität mit einem starken Teamgeist. Ein respektvolles, familiäres Arbeitsumfeld und ein positives Betriebsklima sorgen dafür, dass sich jeder wohlfühlt und sein Bestes erbringen kann.

Meine Teilnahme am „Goldenen Abutment“

Am „Goldenen Abutment“ nehme ich teil, weil ich mich gerne neuen Herausforderungen stellen möchte.

Das war meine erste Reaktion, als ich den Fall gesehen habe: Ich habe mich gefreut, dass ich viel mit Keramik arbeiten kann.

So ging ich an die Aufgabe heran: Ich habe mir einen groben Plan geschrieben, wie ich vorgehen möchte, welches Material und welche Technik ich anwenden will. Erst dann habe ich mich mit den digitalen Daten und tiefergehend mit der Materie auseinandergesetzt.

So weit bin ich damit gerade: Ich habe meine Materialliste und mein Umsetzungskonzept geschrieben, sowie ein erstes grobes diagnostisches Wax-up zur Visualisierung von Form und Funktion erstellt. Als nächstes folgt die Gerüst- und Modellherstellung.

Die größte Herausforderung für mich hierbei war/ist, mich mit den ganzen übermittelten Daten auseinanderzusetzen, da ich damit bisher wenig Berührungspunkte hatte.

An der Aufgabe arbeite ich in meiner Freizeit.

Wenn ich gewinne, freue ich mich nicht nur über den Erfolg, sondern auch darüber, meine Begeisterung für die Zahntechnik teilen zu dürfen.

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Das habe ich mit dem Preisgeld vor: Ich könnte das Geld gut für die Finanzierung meiner praktischen Meisterprüfung gebrauchen. Außerdem ist mein geheimer Traum der schwarze Dekema Keramikbrennofen.

Das möchte ich anderen Zahntechnikerinnen und Zahntechnikern mitgeben: Perfektion braucht Zeit, Geduld und Liebe zum Detail. Jeder Zahn, den du gestaltest, ist ein kleines Kunstwerk. Genieße den kreativen Teil. Die Arbeit in der Zahntechnik ist einzigartig: Kunst trifft Medizin. Sei stolz auf deine Arbeit, dein Beitrag verbessert das Leben von Menschen.

Quelle: Oliwia Kosior

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