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gesponsert Moderne Dentallabore

Effizientere Prozesse im Dentallabor: Ressourcen schonen, Qualität sichern

Moderne Dentallabore stehen vor der Aufgabe, höchste funktionale und ästhetische Ansprüche mit wirtschaftlichen und nachhaltigen Prozessen zu verbinden. Maßgeschneiderte Zahnersatzlösungen wie Kronen, Brücken und Implantate entstehen heute aus dem präzisen Zusammenspiel von Zahnarztpraxis, handwerklichem Know-how und moderner Fertigungstechnologie. Fortschrittliche Verfahren und innovative Materialien bilden dabei die Grundlage für eine hochwertige Patientenversorgung.

Die RETSCH AS 200 digit cA von RETSCH GmbH RETSCH GmbH
RETSCH AS 200 digit cA
RETSCH AS 200 digit cA
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Jürgen Stoltze, Geschäftsführer des Dentallabors Rehra in Solingen, in seinem Labor mit der RETSCH AS 200 digit cA.
Jürgen Stoltze, Geschäftsführer des Dentallabors Rehra in Solingen. © RETSCH GmbH

Ein zentraler Ansatzpunkt für mehr Effizienz liegt im verantwortungsvollen Umgang mit eingesetzten Werkstoffen. Nachhaltige Materialkreisläufe tragen dazu bei, Qualität und Wirtschaftlichkeit besser in Einklang zu bringen. Jürgen Stoltze, Geschäftsführer des Dentallabors Rehra in Solingen, beschreibt insbesondere die Pulveraufbereitung als qualitätsentscheidenden Schritt bei 3D-gedruckten Arbeiten. Nur optimal aufbereitetes Pulver sollte erneut in den Druckprozess gelangen.

Vor allem in der additiven Fertigung mit Metallpulvern hat sich in den vergangenen Jahren ein deutlicher technologischer Wandel vollzogen. Durch den schichtweisen Aufbau feinster Metallstrukturen lassen sich hochpräzise, individuelle und komplexe dentale Komponenten effizient und ressourcenschonend herstellen. Das verbessert die Passgenauigkeit, verkürzt Produktionszeiten und erweitert die gestalterischen Möglichkeiten bei Zahnersatz.

Für diese Verfahren werden in Dentallaboren insbesondere Kobalt-Chrom-Wolfram-Legierungen, Titan und in einzelnen Fällen Edelmetalllegierungen eingesetzt. Die Pulver weisen meist sehr feine Korngrößen im Bereich von 10 bis 30 Mikrometern auf. Diese Feinheit ist wesentlich für eine gleichmäßige Schichtbildung und eine hohe Detailgenauigkeit. Welche Materialien verwendet werden, hängt von Anforderungen wie Biokompatibilität, Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit ab. Kobalt-Chrom kommt häufig bei Kronen und Brücken zum Einsatz, Titan vor allem bei Implantaten. Ebenso entscheidend für die Qualität des Endprodukts sind Eigenschaften wie Fließfähigkeit und Partikelgrößenverteilung, die streng kontrolliert werden.

Metallstück nach 3D-Druck
Metallstück nach 3D-Druck. © RETSCH GmbH

Nach dem additiven Fertigungsprozess bleibt regelmäßig ungenutztes Metallpulver zurück. Um Ressourcen zu sparen und die Wirtschaftlichkeit zu verbessern, kann dieses Pulver zurückgewonnen und erneut verwendet werden. Voraussetzung dafür ist jedoch eine zuverlässige Aufbereitung. Dabei müssen agglomerierte Partikel, Verunreinigungen sowie zu große oder zu kleine Körner sicher abgetrennt werden. Siebmaschinen übernehmen hier eine wichtige Funktion, weil sie das gebrauchte Pulver aufbereiten und unerwünschte Bestandteile vor der Wiederverwertung aussortieren. Im Dentallabor Rehra werden dafür 50- oder 63-Mikrometer-Siebe in der RETSCH AS 200 digit cA eingesetzt. Die Amplitude beträgt 0,9 mm, die Siebdauer liegt je nach Material bei bis zu zehn Minuten. Durch die Comfort Clamping Unit und die digitale Parameterauswahl lässt sich der Prozess komfortabel steuern. Um die Tauglichkeit der RETSCH AS 200 digit cA für diesen Prozess im Vorhinein zu versichern, nutzte Rehra die Möglichkeit, vor dem Kauf eine kostenlose Testsiebung bei Retsch zu beauftragen, die das gewünschte Ergebnis erzielen konnte. Nach Aussage von Stoltze sinken so Materialverbräuche, während gleichzeitig stabile Abläufe und eine konstant hohe Fertigungsqualität erhalten bleiben.

Neben Metallpulvern spielen auch Feinstrahlsande eine wichtige Rolle im Dentallabor. Sie werden eingesetzt, um Werkstückoberflächen zu reinigen, zu glätten und für weitere Bearbeitungsschritte vorzubereiten. Die Feinstrahltechnik dient unter anderem dazu, Oxidschichten zu entfernen. Für eine gleichmäßige und kontrollierte Bearbeitung ist eine konstante Korngrößenverteilung des Strahlmittels unverzichtbar. Verwendet werden meist Korund, Siliziumdioxid oder Glasperlen mit typischen Korngrößen von 50 bis 250 Mikrometern.

Sandstrahlprozess im Dentallabor.
Sandstrahlprozess im Dentallabor. © RETSCH GmbH

Auch beim Strahlen bleibt nach dem Prozess häufig ein erheblicher Teil des Materials ungenutzt. Durch Siebung lässt sich verwertbares Strahlgut von Staub, Bruchstücken und Fremdpartikeln trennen und erneut einsetzen. Auf diese Weise können Betriebskosten gesenkt und Umweltbelastungen reduziert werden. Gleichzeitig bleibt die Qualität der Oberflächenbearbeitung gesichert, weil gezielt nur Material mit der gewünschten Korngröße für weitere Strahlvorgänge verwendet wird. Gerade in diesem Bereich sieht das Dentallabor Rehra großes Einsparpotenzial und nutzt die RETSCH RETSCH AS 200 digit cA, um hochwertiges Strahlgut zurückzugewinnen und die Prozessqualität zu stabilisieren.

Ergänzend dazu kann bei der Herstellung von Dentalkeramiken aus dem RETSCH Produktportfolio die Schwingmühle MM 400 eingesetzt werden, wenn hart-spröde Materialien zerkleinert, gemischt oder homogenisiert werden sollen. Das kompakte Tischgerät ist für Trocken-, Nass- und Kryogenvermahlung kleiner Probenmengen ausgelegt, arbeitet mit bis zu 30 Hz und erreicht eine Endfeinheit von etwa 5 µm. Zu den typischen Probenmaterialien zählen unter anderem Keramik, als Werkstoffe für die Mahlwerkzeuge stehen unter anderem Zirkonoxid zur Verfügung. Damit bietet die MM 400 eine geeignete Basis für die Zerkleinerung von Dentalkeramiken im Laborumfeld.

Oxidschicht auf einem Modellteil vor dem Sandstrahlen
Oxidschicht auf einem Modellteil vor dem Sandstrahlen. © RETSCH GmbH

Die Aufbereitung und Wiederverwendung von Metallpulvern und Feinstrahlsanden ist insgesamt ein wesentlicher Baustein zukunftsfähiger Dentallabore. Präzise und reproduzierbare Prozesse helfen dabei, Materialkosten zu senken, Abläufe zu stabilisieren und Ressourcen verantwortungsvoll zu nutzen. So entsteht ein klarer Mehrwert für Dentallabore, die Qualität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen im Blick behalten.









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