Anzeige

Autor

cropped-screen-dentalwelt-kreis-1500px.png

Redaktion Dentalwelt

Die Dentalwelt-Redaktion steht für fundierte Berichterstattung rund um Zahnmedizin und Zahntechnik. Mit einem erfahrenen Team liefern wir aktuelle Fachartikel, praxisnahe Einblicke und innovative Trends für Praxis und Labor.

als Favorit hinzufügen

8048 Artikel verfügbar


Anzeige

Anzeige

Neue Keramiken: Zahnärzte bohren heute weniger

Keramik ist heute nicht mehr gleich Keramik. Moderne Werkstoffe wie hochtransluzentes Zirkonoxid und Lithiumdisilikat vereinen Eigenschaften, die vor wenigen Jahren noch als Widerspruch galten: Sie sind hochfest und zugleich lichtdurchlässig. Kronen und Teilkronen wirken dadurch fast wie natürliche Zähne. Gleichzeitig lassen sie sich deutlich filigraner herstellen. Das eröffnet neue minimalinvasive Behandlungsmöglichkeiten. Dabei bleibt wesentlich mehr gesunde Zahnsubstanz erhalten. „„Der größte Fortschritt der modernen Keramik besteht darin, dass wir heute Stabilität und Ästhetik nicht mehr gegeneinander abwägen müssen. Hochfeste Keramiken ermöglichen minimalinvasive Therapien und tragen dazu bei, möglichst viel natürliche Zahnsubstanz zu erhalten. Moderne Keramik ersetzt heute nicht einfach Zahnsubstanz – sie hilft, sie zu erhalten,“ bestätigt Dominik Kruchen, Präsident des Verbandes der Deutschen Zahntechniker-Innungen (VDZI) und Vorstand der Initiative proDente e.V.

infotage FACHDENTAL Stuttgart 2026: Wissen vertiefen, Kolleginnen und Kollegen treffen und gemeinsam feiern

Praxisnahes Wissen, neue Impulse und persönlicher Austausch: Die infotage FACHDENTAL Stuttgart bringen am 16. und 17. Oktober 2026 auf der Messe Stuttgart die Dentalbranche zusammen. Zahnärztinnen und Zahnärzte, Praxisteams, Zahntechnikerinnen und Zahntechniker sowie Studierende erwartet ein vielseitiges Programm rund um Praxis, Labor und die Zukunft der Zahnmedizin und Zahntechnik.

Wo digitale Lösungen bereits entlasten

Wie weit ist die Digitalisierung in Arzt- und Zahnarztpraxen bereits vorangeschritten? Eine aktuelle Online-Umfrage des PKV Instituts gibt Einblicke in den Einsatz digitaler Prozesse und Anwendungen im Praxisalltag. Befragt wurden mehr als 1.600 Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte, Quereinsteigende sowie weitere Praxismitarbeitende.

DGMKG fordert bundesweit einheitliche Kostenübernahmen bei der Behandlung von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten

Etwa jedes 500. Baby wird mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (LKG) geboren – damit gehört diese zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen. Damit es nicht zu Schwierigkeiten beim Trinken und bei der späteren Nahrungsaufnahme kommt und damit keine Sprachprobleme entstehen, sind operative Eingriffe bereits im Babyalter wichtig. Passend zum Motto des diesjährigen Tages der Zahngesundheit „Gesund beginnt im Mund – von Anfang an!“ informiert die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG) über moderne Behandlungsmethoden bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. Eine zentrale Forderung dabei: Auch notwendige Nachkorrekturen – wie zum Beispiel der Einsatz von dentalen Implantaten und eine adäquate prothetische Versorgung im jungen Erwachsenenalter – sollten einheitlich und bundesweit von den Krankenkassen übernommen werden.

Beschimpfungen, Bedrohungen und körperliche Gewalt nehmen zu

In deutschen Praxen nimmt die Gewalt zu. Fast jeder zweite Arzt, Psychotherapeut und Medizinische Fachangestellte wurde in den vergangenen fünf Jahren mindestens einmal von einem Patienten körperlich angegriffen oder bedroht. 80 Prozent erfuhren im vorigen Jahr verbale Gewalt. Das sind Ergebnisse einer Online-Umfrage, die die KBV am heutigen Freitag veröffentlicht hat.

jameda rollt den »AI Assistant« für Kunden aus

Deutschlands größtes Arzt-Patienten-Portal gibt den offiziellen Start der ersten KI-Lösung zur Patientendokumentation bekannt. Mittels medizinischer Spracherkennung dokumentiert der »jameda AI Assistant« die Sprechstunde und ermöglicht es Ärzten, sich maximal auf Patienten zu konzentrieren. Vor dem Start wurde das neue Tool von über 100 Praxen in mehr als 2.000 Testläufen zur Marktreife gebracht. Vorläufiges Fazit: Ärzte loben die Zeitersparnis von bis zu 11 Minuten pro Patient, wünschen sich aber mehr Vernetzung.

Anzeige
Anzeige