Anzeige

Autor/in

Stefan Sander

Zahntechnikermeister Stefan Sander

medical-dental-solutions

als Favorit hinzufügen

37 Artikel verfügbar


Anzeige

Anzeige

Totalprothetik im Wandel

Die Totalprothetik galt über Jahrzehnte als die „Königsdisziplin“ der Zahntechnik. Sie ist ein Bereich, in dem klinische Erfahrung, anatomisches Verständnis und manuelles Geschick so eng miteinander verwoben sind wie in kaum einem anderen Bereich. Doch das Bild der Zahntechniker, die in akribischer Kleinstarbeit Wachsaufstellungen vornehmen und Prothesenbasen im Küvettenverfahren stopfen oder gießen, wandelt sich rasant. Und genauso sieht es mit der Abrechnung dieser Arbeiten aus.

100% digitaler Workflow bei kombinierten Versorgungen

Die zahntechnische Abrechnung komplexer implantatgestützter Suprakonstruktionen stellt regelmäßig hohe Anforderungen an die Präzision und Aktualität des gesamten Abrechnungsteams. Insbesondere die Kombination aus konventionellen und hochdigitalen Fertigungsschritten erfordert eine detaillierte und korrekte Zuordnung der Leistungspositionen, um die tatsächliche Wertschöpfung des Labors adäquat abzubilden. Die folgenden Abrechnungsbeispiele beleuchten exemplarisch die vollständige zahntechnische Abrechnung einer implantatgestützten abnehmbaren Oberkieferstegprothese.

BEL II vs. BEB 97

Die zahntechnische Abrechnung wird in Deutschland von zwei primären Abrechnungssystemen dominiert: das Bundeseinheitliche Leistungsverzeichnis (BEL II) und die Bundeseinheitliche Benennungsliste für zahntechnische Leistungen – gewerblicher Bereich (BEB 97). Beide Listen dienen der Kalkulation und Abrechnung von zahntechnischen Arbeiten, jedoch mit fundamental unterschiedlichen Ansätzen, die weitreichende Konsequenzen für Labore und Patienten/-innen haben. Während das BEL II eine stark pauschalisierte Abrechnung für Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen darstellt, ermöglicht die BEB 97 eine detaillierte, aufwandsorientierte Kalkulation, die vorrangig für Privatleistungen Anwendung findet.

Wer kann was?

Die ästhetische und funktionelle Wiederherstellung von Zähnen spielt in der modernen Zahntechnik eine zentrale Rolle. Hierfür werden unter anderem verschiedene Verblendwerkstoffe eingesetzt, die sich hinsichtlich ihrer Materialzusammensetzung, Verarbeitungseigenschaften, mechanischen Beständigkeit und Ästhetik unterscheiden.

Optimierung der CAD/CAM-Abrechnung – Teil 2

Dental goes digital ist längst kein Trend mehr, sondern Alltag in Labor und Praxis – nicht so in der Abrechnung. Ob Intraoralscanner, Chairside-Systeme oder digitaler Datentransfer: Welche Positionen angewandt werden können, wie neue zu erzeugen sind oder welches Leistungssystem wann und wie Verwendung findet, bleibt oft vage. Abrechnungsexperte Stefan Sander widmet sich im 2. Teil des Artikels zur CAD/CAM-Abrechnung diesen Aspekten, erläutert, was es zu beachten gilt und welche Vorteile dabei zu erzielen sind.

Optimierung der CAD/CAM-Abrechnung

In einem rasanten Tempo entwickeln sich die digitalen Möglichkeiten in der Zahntechnik und in der Zahnmedizin. Das, was heute noch unwahrscheinlich zu bewerkstelligen scheint, wird in naher Zukunft Alltag werden. Wir müssen uns daher nicht nur technisch auf die unterschiedlichen Anforderungen einstellen – wir müssen auch in der Lage sein, diese in der Abrechnung umzusetzen. Was hier berücksichtigt werden soll und was sich in Folge dessen erzielen lässt, beschreibt Abrechnungsexperte Stefan Sander.

Anzeige
Anzeige