Eigentlich druckt Christian Richter in seiner Hobby-Werkstatt auf seinen beiden 3D-Druckern Ersatzteile für das Motorrad, Comicfiguren oder Kostüme. Doch die Hilferufe von Freunden, die im Gesundheitswesen arbeiten, wurden immer lauter und dringlicher. Also besorgte sich Richter eine Datei, die ein Gerätehersteller gerade kostenlos zur Verfügung stellt, damit Menschen mit entsprechender Ausstattung auf unkomplizierte Weise anderen Menschen helfen können.
3D-Produktion der Masken
Gedruckt wird im so genannten Filament-Verfahren von Spulen. Grundvoraussetzung ist ein druckfähiges, digitales 3D-Modell. Dieses wird von einem Computerprogramm in eine Vielzahl von Schichten zerlegt. Genau diese werden nach und nach mit geschmolzenem Kunststoff von einem Extruder auf eine Werkplattform aufgetragen. Sobald das Material abkühlt, härtet es schnell aus.
Christian Richter
Spenden zur Finanzierung
Christian Richter
Nach einem Spendenaufruf in den sozialen Medien gingen die Anfragen durch die Decke, das Telefon steht nun nicht mehr still. Richter: „So viele Einrichtungen wollen und brauchen diese Masken. Nun laufen die Drucker Non-Stop. Ich habe einen weiteren Drucker ausgeliehen und könnte noch weitere Geräte anschaffen.“ Doch das ist für den Privatmann jetzt nur noch mit größerer Unterstützung möglich. „Jede kleine Spende hilft dabei, noch schneller und noch mehr Gesichtsschilder zu produzieren.“
Weitere Informationen
Wer helfen möchte, kann sich per E-Mail an Christian Richter wenden unter info@liquidink-tattoo.com.
Quelle:
Titania Kommunikation
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