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Zahnmedizin

Systemische Erkrankungen und ihre Bedeutung für den parodontalen Umbau während der kieferorthopädischen Therapie

Chronische Entzündungsprozesse stellen ein zentrales Merkmal zahlreicher systemischer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischer Niereninsuffizienz und Leberzirrhose dar und manifestieren sich häufig auch in der Mundhöhle. Parodontalerkrankungen, insbesondere die Parodontitis, stellen dabei nicht nur lokale Erkrankungen dar, sondern spiegeln systemische Entzündungszustände wider und stehen in einer engen, wechselseitigen Beziehung zu den genannten Krankheitsbildern. Umgekehrt weisen aktuelle Studien darauf hin, dass sich gesunde parodontale Verhältnisse nicht nur positiv auf die orale Gesundheit auswirken, sondern auch systemische Entzündungsparameter signifikant reduzieren können. Angesichts der bidirektionalen Interaktion zwischen parodontaler und systemischer Gesundheit sollte die frühzeitige Diagnostik und Therapie parodontaler Veränderungen als fester Bestandteil einer präventiv ausgerichteten kieferorthopädischen Versorgung etabliert werden.

Health & Leadership – Weil Gesundheit das Wichtigste ist!

Am 18.-19. September steht bei „Health & Leadership – Weil Gesundheit das Wichtigste ist!“ effektives Unternehmerinnentum und die Achtsamkeit auf das eigene Wohlbefinden im Fokus. Die innovative Fortbildung des Zahnärztinnen Netzwerk, der führenden Plattform für den Auf- und Ausbau von unternehmerischen Kompetenzen niedergelassener Zahnärztinnen, findet in Kooperation mit Dentista e.V., dem Berufsverband für die Stärkung weiblicher Expertise, statt und widmet sich ganz der unternehmerischen Selbstfürsorge. Denn eine erfolgreiche Praxis besteht aus drei Teilen: einer gesunden Frau, einer fitten Unternehmerin und einer motivierten Behandlerin. Nur in einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist, der mit unternehmerischer Kompetenz Struktur, Ordnung und Ruhe in den Praxisablauf bringt. Praxisrelevante Vorträge, ein anregendes Programm und der intensive Austausch unter Kolleginnen machen die Veranstaltung zu einem absoluten Highlight.

DZOI identifiziert fünf Schlüsselindikationen

Die digitale Volumentomographie (DVT) hat sich in der Implantologie zum unverzichtbaren diagnostischen Werkzeug entwickelt. Was vor wenigen Jahren noch Spezialfällen vorbehalten war, gehört heute bei vielen implantologischen Eingriffen zum Standard. Der Vorstand des Deutschen Zentrums für orale Implantologie e. V. (DZOI) hat aus seiner langjährigen Praxistätigkeit fünf implantologische Fragestellungen identifiziert, bei denen DVT fachlich relevant ist. Der Fachverband bietet in Kooperation mit Dr. Oliver Müller jetzt auch wieder DVT-Fortbildungen in virtueller Präsenz an.

Wichtige Impulse für Zukunftsfähigkeit & Qualitätssicherung

Schwerin stand Ende Juni 2026 im Zeichen zweier zentraler Veranstaltungen des BDIZ EDI: der 36. Gutachterkonferenz Implantologie und der anschließenden Mitgliederversammlung des Verbandes. Traditionell finden beide Termine an einem Tag statt und zeigen, wie eng fachliche Weiterentwicklung, strukturelle Modernisierung und berufspolitische Verantwortung miteinander verknüpft sind.

Interdisziplinäre DC-CMS

Der Begriff „craniomandibuläre Dysfunktion“ (CMD) ist nicht mehr als eine anatomische Verortung eines heterogenen und multifaktoriellen Komplexes aus schmerzhaften und nicht schmerzhaften, behandlungsbedürftigen und nicht behandlungsbedürftigen klinischen Symptomen. Der (Dys-)Funktionszustand des craniomandibulären Systems (CMS) wird hierdurch keinesfalls ausreichend genau beschrieben. Um Unstimmigkeiten oder Missverständnisse bei der Interpretation von Befunden oder der Benennung dysfunktionaler Erkrankungen oder Funktionsstörungen zu vermeiden, bedarf es der präzisen Bezeichnung klinischer und/oder pathologischer Zustände mit reproduzierbaren Diagnosen.

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