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Zahnmedizin

Praxistauglich und verlässlich: das zweiteilige Zirkonoxidimplantat-Konzept

Mit der aktuellen Stellungnahme „Die klinische Anwendung von zweiteiligen Zirkonoxid-Implantaten“ liefert die Europäische Gesellschaft für Keramikimplantologie (ESCI) eine evidenzbasierte Argumentationshilfe zugunsten der Verwendung zweiteiliger Keramikimplantate. Privatdozent Dr. Stefan Röhling, Vizepräsident der Fachgesellschaft, erfahrener Implantologe und Pionier auf dem Gebiet moderner Keramikimplantate, führt im Gespräch mit Zahnärztin und Fachjournalistin Dr. Aneta Pecanov-Schröder aus, wie er die Datenlage in der Keramikimplantologie bewertet und welche ESCI-Projekte für 2022 anstehen.

Zirkondioxid VITA YZ: ästhetisches und robustes Fundament für herausnehmbaren Zahnersatz

Verblockte Kroneneinheiten in der Front mit Geschieben oder Riegeln für herausnehmbaren Zahnersatz werden seit vielen Jahrzehnten zahntechnisch umgesetzt. Anfänglich kamen dafür Gerüste aus unterschiedlichen Metallen zum Einsatz, die anschließend im Zahnbereich voll- oder teilverblendet wurden. Die Herstellung war dementsprechend aufwendig und die Präparation aufgrund der Schichtstärken der verschiedenen Materialien oftmals invasiver als gewünscht. Im folgenden Patientenfall wird gezeigt, welche neuen prothetischen Optionen ein modernes Zirkondioxid in Kombination mit anderen CAD/CAM-Materialien mit sich bringt und inwieweit der virtuelle Patient in Diagnostik und Planung schon Wirklichkeit geworden ist.

Sichere Implantation bei einem kompromittierten Patienten

Klinische und experimentelle Studien zeigen, dass nach der Zahnextraktion durchschnittlich 40-60 % der ursprünglichen Höhe und Breite des Alveolarkammes durch eine Kammatrophie während den ersten sechs Monaten verloren gehen. Diese atrophischen Veränderungen erschweren die anschließende Versorgung mit Implantaten, da das Volumen vom restlichen Knochen- und Weichgewebe teilweise ungenügend ist.

„Sofortreparatur“ bei akutem Frontzahntrauma

Eine Kronenfraktur im Frontzahnbereich kommt in der Notfallpraxis häufiger vor. Nicht immer ist es möglich, eine endodontische Behandlung und/oder die Versorgung mit einer Krone zu vermeiden. Nachfolgend ein Fallbericht von Sabrina Reitz (AllDent Zahnzentrum Mainz), vorgestellt im Rahmen ihres Curriculums zur Kinder- und Jugendzahnheilkunde; eine „Sofortreparatur“ durch Reattachment des mitgebrachten Fragments.

Festsitzend versorgt

Bestimmende Faktoren für einen vorhersagbaren Implantaterfolg beim älteren Patienten mit stark reduziertem Restgebiss sind, neben einem entsprechenden Gesundheitszustand, vor allem die Qualität und das Volumen des Alveolarknochens an den geplanten Implantatpositionen. Hierfür ist eine implantatprothetische Planung auf Grundlage einer dreidimensionalen Darstellung hilfreich, um das residuale Knochenangebot beurteilen zu können. Häufig findet man an den prothetisch erwünschten Implantatpositionen kein ausreichendes Hart- und Weichgewebevolumen vor, sodass diese Strukturen vor der Implantation vermehrt oder aufgebaut werden müssen.

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