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Zahnmedizin

Zirkondioxid VITA YZ: ästhetisches und robustes Fundament für herausnehmbaren Zahnersatz

Verblockte Kroneneinheiten in der Front mit Geschieben oder Riegeln für herausnehmbaren Zahnersatz werden seit vielen Jahrzehnten zahntechnisch umgesetzt. Anfänglich kamen dafür Gerüste aus unterschiedlichen Metallen zum Einsatz, die anschließend im Zahnbereich voll- oder teilverblendet wurden. Die Herstellung war dementsprechend aufwendig und die Präparation aufgrund der Schichtstärken der verschiedenen Materialien oftmals invasiver als gewünscht. Im folgenden Patientenfall wird gezeigt, welche neuen prothetischen Optionen ein modernes Zirkondioxid in Kombination mit anderen CAD/CAM-Materialien mit sich bringt und inwieweit der virtuelle Patient in Diagnostik und Planung schon Wirklichkeit geworden ist.

Sichere Implantation bei einem kompromittierten Patienten

Klinische und experimentelle Studien zeigen, dass nach der Zahnextraktion durchschnittlich 40-60 % der ursprünglichen Höhe und Breite des Alveolarkammes durch eine Kammatrophie während den ersten sechs Monaten verloren gehen. Diese atrophischen Veränderungen erschweren die anschließende Versorgung mit Implantaten, da das Volumen vom restlichen Knochen- und Weichgewebe teilweise ungenügend ist.

„Sofortreparatur“ bei akutem Frontzahntrauma

Eine Kronenfraktur im Frontzahnbereich kommt in der Notfallpraxis häufiger vor. Nicht immer ist es möglich, eine endodontische Behandlung und/oder die Versorgung mit einer Krone zu vermeiden. Nachfolgend ein Fallbericht von Sabrina Reitz (AllDent Zahnzentrum Mainz), vorgestellt im Rahmen ihres Curriculums zur Kinder- und Jugendzahnheilkunde; eine „Sofortreparatur“ durch Reattachment des mitgebrachten Fragments.

Festsitzend versorgt

Bestimmende Faktoren für einen vorhersagbaren Implantaterfolg beim älteren Patienten mit stark reduziertem Restgebiss sind, neben einem entsprechenden Gesundheitszustand, vor allem die Qualität und das Volumen des Alveolarknochens an den geplanten Implantatpositionen. Hierfür ist eine implantatprothetische Planung auf Grundlage einer dreidimensionalen Darstellung hilfreich, um das residuale Knochenangebot beurteilen zu können. Häufig findet man an den prothetisch erwünschten Implantatpositionen kein ausreichendes Hart- und Weichgewebevolumen vor, sodass diese Strukturen vor der Implantation vermehrt oder aufgebaut werden müssen.

Adhäsive Vollzirkonteilkronen nach mucogingivalchirurgischer Vorbehandlung

Ein schönes Lächeln wird von einem großen Teil unserer Gesellschaft mit Gesundheit und Kompetenz assoziiert. Um dieses ausstrahlen zu können, spielen allerdings nicht nur eine helle Zahnfarbe und symmetrische Zahnformen eine Rolle. Maßgeblich ist auch der harmonische Verlauf des Gingivalsaumes. So können insbesondere vor einer ästhetischen Restauration der Frontzähne verschiedene mikrochirurgische Eingriffe dabei helfen, Asymmetrien auszugleichen. Dass ein aufeinander abgestimmtes Behandlungskonzept aus Mukogingivalchirurgie und ästhetischer Vollkeramikversorgung ein stimmiges Ergebnis bewirken kann, zeigt der vorliegende Fallbericht von Dr. Maike Hormes und Prof. Dr. Claus-Peter Ernst.

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