Anzeige

Zahntechnik

Komplette Rehabilitation von Ober- und Unterkiefer mit Zirkon

In der Zahnmedizin und Zahntechnik ist eine teamorientierte Zusammenarbeit zwischen Zahnarztpraxis und Labor – mit dem Patienten und seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt – essenziell. Moderne digitale Möglichkeiten unterstützen diese Zusammenarbeit und den Austausch patientenspezifischer Daten enorm. Der folgende Artikel beschreibt das komplette Behandlungsprotokoll eines jungen männlichen Patienten von der Erfassung seiner dentalen Vorgeschichte über die Versorgung mit Mock-ups als Zwischenkontrollschritt bis hin zur Herstellung und Finalisierung der definitiven Restauration.

Totalprothesen auf nekrotischen Kieferkämmen: Prothetische Versorgung in einer Palliativsituation

Die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Totalprothesen stellt eine besondere Herausforderung bei Vorliegen einer medikamentenassoziierten Osteonekrose dar. Nekrotische Knochenareale, chronische Entzündungen und eingeschränkt belastbare Schleimhautareale erhöhen das Risiko für Druckstellen und Nekroseprogression. Die prothetische Versorgung erfordert ein konsequent traumaminimierendes Vorgehen und eine enge interdisziplinäre Abstimmung. Gerade bei atypischen anatomischen Verhältnissen bietet das analoge Vorgehen entscheidende Vorteile durch individuelle Anpassungsmöglichkeiten. Der dargestellte Fall verdeutlicht den Stellenwert der engen Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker für ein optimales Ergebnis.

Viele neue Eindrücke

In diesem Jahr bot die Zahntechnik Plus ein spezielles Programm für Azubis, um ihnen gezielt Einblicke in die aktuellen Trends ihres Handwerks zu geben. Diese Möglichkeit wurde sehr gut angenommen – so gut, dass es sogar komplett ausverkauft war. Nico Heinrich hat mit vier jungen Talenten gesprochen und wollte wissen, wie Sophie, Luisa, Corinna und Simon (alle 3. Lehrjahr, an der Berufsschule Regensburg) den Besuch in Leipzig erlebt haben.

Unvollständige Aufträge und ständige Telefonate?

In einer Zeit des Personalmangels und der unbegrenzten technischen Möglichkeiten durch Künstliche Intelligenz verlieren Labor und Praxis heute trotzdem jeden Tag wertvolle Zeit mit unnötigen Telefonaten. Dazu gehören Gespräche wie das Erfragen fehlender Informationen bei Aufträgen und das Organisieren von Routineaufgaben wie das Bestellen eines Fahrers in die Praxis. Diese Absprachen kosten beide Seiten unter Umständen nicht nur mehrere Stunden Zeit täglich, sondern bedeuten häufig auch Stress und Ad-hoc-Management für die Teams. Neugedachte digitale Prozesse können helfen, den Feuerwehrmodus zu beenden und Entlastung zu schaffen.

Anzeige