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Zahntechnik

Bundeskabinett bringt Digitalisierung im Gesundheitswesen weiter voran

Mit dem Beschluss des Bundeskabinetts vom 15.07.2026 zum Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) setzt die Bundesregierung ein deutliches Signal für die weitere Digitalisierung des Gesundheitswesens. Der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) begrüßt insbesondere das Ziel, die sichere elektronische Kommunikation innerhalb der Telematikinfrastruktur (TI) weiter zu stärken und KIM (Kommunikation im Medizinwesen) als Standard für den digitalen Datenaustausch zu etablieren.

Totalprothetik im Wandel

Die Totalprothetik galt über Jahrzehnte als die „Königsdisziplin“ der Zahntechnik. Sie ist ein Bereich, in dem klinische Erfahrung, anatomisches Verständnis und manuelles Geschick so eng miteinander verwoben sind wie in kaum einem anderen Bereich. Doch das Bild der Zahntechniker, die in akribischer Kleinstarbeit Wachsaufstellungen vornehmen und Prothesenbasen im Küvettenverfahren stopfen oder gießen, wandelt sich rasant. Und genauso sieht es mit der Abrechnung dieser Arbeiten aus.

Bayerns Bühne für die besten Nachwuchs-Zahntechniker

Seit 20 Jahren treffen sich in Regensburg jährlich die besten Nachwuchs-Zahntechniker Bayerns zu einem außergewöhnlichen Leistungsvergleich: dem Regensburger Förderpreis der Zahntechnik. Der Wettbewerb hat sich seit seiner Einführung im Jahr 2007 zu einer festen Institution in der zahntechnischen Ausbildung entwickelt und gilt heute als bedeutender Leistungswettbewerb für junge Zahntechnikerinnen und Zahntechniker im Freistaat.

Bundestag beschließt GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz

Der Deutsche Bundestag hat heute das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz beschlossen. Der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) sieht darin weiterhin erhebliche Belastungen für das Zahntechniker-Handwerk und warnt vor den langfristigen Folgen für die wohnortnahe Versorgung mit hochwertigem Zahnersatz sowie für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zahntechnischer Meisterlabore.

Keramiken im Biotop Mundhöhle

Unter den Materialien, die bei der Herstellung von Zahnersatz verwendet werden, kommen Keramiken in ihren optischen und physikalischen Eigenschaften dem natürlichen Zahnschmelz am nächsten. In den vergangenen 30 Jahren haben sie außerdem eine enorme Entwicklung erfahren – speziell in Bezug auf Verarbeitung und Langzeitstabilität. Durch standardisierte Prozesse, die besonders bei der Gefügeausbildung zum Tragen kommen, können konstante Festigkeitswerte erzielt werden, die im Wesentlichen nicht mehr nur noch von den individuellen Fertigkeiten und Erfahrungen des jeweiligen Zahntechnikers oder der Zahntechnikerin abhängig sind.

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