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Ernährung

Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung hat deutlichen Einfluss auf die Mundgesundheit, da die aufgenommenen Nährstoffe auch den Zustand von Zähnen und Zahnfleisch beeinflussen. Eine Ernährung reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien stärkt die Abwehrkräfte des Mundraums gegenüber Bakterien und Entzündungen. Gleichzeitig sollte der Konsum von zuckerhaltigen Lebensmitteln und Getränken …

Ernährung als Schlüsselfaktor für orale Gesundheit und Prävention

Die Zahnmedizin befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Während restaurative Therapiekonzepte weiterhin einen hohen Stellenwert besitzen, rücken Prävention, Risikoorientierung und systemische Zusammenhänge zunehmend in den Mittelpunkt. Die Mundhöhle wird heute nicht mehr isoliert betrachtet, sondern als integraler Bestandteil eines komplexen biologischen Netzwerks verstanden, das über Mikrobiom, Immunfunktion und Entzündungsprozesse mit dem Gesamtorganismus verbunden ist [1–4]. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Ernährung zunehmend an Bedeutung. Sie beeinflusst neben der Kariesentstehung auch das orale Mikrobiom, die Schleimhautbarriere, die Immunantwort und entzündliche Prozesse [2–5]. Die Ernährungszahnmedizin entwickelt sich damit zu einer Schnittstelle zwischen Zahnmedizin, Ernährungsmedizin und Präventivmedizin.

Neueste Entwicklungen zahnärztlicher Prothetik mit aktuellen Inspirationen

Mit dem Leitthema „Prothetische Zahnmedizin meets Medizin“ war die 73. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro) vom 11. - 13. Juni 2026 in Bonn ein voller Erfolg. Im Vordergrund des interdisziplinären Kongresses standen die vielseitigen Wechselwirkungen zwischen zahnärztlicher Prothetik und Allgemeinmedizin. Besonderes Highlight für die rund 350 Teilnehmenden: der Festvortrag von Prof. Dr. Eckart von Hirschhausen, der mit pointierten Denkanstößen den Bogen zur „planetaren Gesundheit“ schlug.

Was uns davon abhält, gesund zu leben

Das Nicht-Umsetzen gesunder Lebensstilmaßnahmen wider besseres Wissen ist nicht allein auf einen Mangel an Willenskraft zurückzuführen, sondern beruht auf neurobiologischen Mechanismen, die sowohl evolutionär angelegt als auch in der Erziehung begründet sind. Die Aufklärung von Patientinnen und Patienten über die zugrundeliegenden Prozesse im Gehirn und deren Einfluss auf das Verhalten kann nach Ansicht von Prof. Dr. Daniela Berg, DGN-Präsidentin und Erstautorin eines aktuellen Papers zur Intentions-Verhaltens-Lücke in der Prävention, Betroffene befähigen, biologisch angelegte Verhaltensmuster zu durchbrechen und ihr Handeln bewusst zu gestalten.

Evidenzbasierte Wege zu gesundem Altern: Ernährung, Bewegung, Schlaf und Prävention im Fokus

Ein systematischer Review mit Metaanalyse von 35 randomisierten Studien zeigte auf, welche evidenzbasierten Wege gesundes Altern fördern können. Wer auf Ernährung, Bewegung, geistige Aktivität, soziale Kontakte, guten Schlaf und regelmäßige Vorsorge setzt, kann demnach seine Lebenserwartung steigern, die geistige Fitness erhalten und die Lebensqualität im Alter verbessern.

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