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Implantologie

Die Implantologie ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Planung, dem Einsetzen und dem langfristigen Erhalt von Zahnimplantaten beschäftigt. Implantate dienen dazu, Zahnlücken zu schließen und stellen sowohl die Kaufunktion als auch die Ästhetik wieder her. Sie bilden die Grundlage für verschiedensten Zahnersatz, wie Kronen, Brücken oder Prot

Indikationserweiterung für festsitzende Implantatprothetik

Konventionelle Prothesenzähne manuell an eine implantatprothetische Gerüststruktur anzupassen, ist zeitaufwendig und führt zwangsläufig nicht zu präzisen ineinandergreifenden Komponenten. Das ändert die VITA VIONIC DENT DISC multiColor: Seit Februar 2026 ist sie auch für die passgenaue, CAD/CAM-gestützte Herstellung von Zahnelementen - auf unterstützenden Gerüststrukturen aus Titan, Chrom-Kobalt, Zirkondioxid und PEEK - für festsitzende Implantatprothetik zugelassen. Damit erweitert die polychrome, hochvernetzte Kompositronde aus der bewährten VITA Microfiller Reinforced Polymermatrix (MRP) – aus der auch alle VITA Premiumzähne gefertigt werden – ihr Anwendungsspektrum für eine moderne digitale Prothetik.

100% digitaler Workflow bei kombinierten Versorgungen

Die zahntechnische Abrechnung komplexer implantatgestützter Suprakonstruktionen stellt regelmäßig hohe Anforderungen an die Präzision und Aktualität des gesamten Abrechnungsteams. Insbesondere die Kombination aus konventionellen und hochdigitalen Fertigungsschritten erfordert eine detaillierte und korrekte Zuordnung der Leistungspositionen, um die tatsächliche Wertschöpfung des Labors adäquat abzubilden. Die folgenden Abrechnungsbeispiele beleuchten exemplarisch die vollständige zahntechnische Abrechnung einer implantatgestützten abnehmbaren Oberkieferstegprothese.

Die 21. Europäische Konsensuskonferenz (EuCC) des BDIZ EDI aktualisiert Praxisleitfaden zum digitalen Workflow

Der digitale Workflow in der Zahnmedizin hat in den vergangenen zwei Jahren einen deutlichen Technologiesprung erlebt. Insbesondere die orale Implantologie ist davon betroffen. KI-gestützte Analyseverfahren, vernetzte Datenplattformen und hochpräzise CAD/CAM-Prozesse prägen heute einen Workflow, der schneller, sicherer und vorhersagbarer ist als je zuvor. Dies ist die Bilanz des 21. Experten Symposium des BDIZ EDI und zugleich der Europäischen Konsensuskonferenz (EuCC), die den Praxisleitfaden des BDIZ EDI aus dem Jahr 2024 aktualisiert hat.

MIMI – Game Changer in der Implantologie

Mit dem zweiteiligen Champions (R)Evolution-Implantatsystem gelang der Champions-Implants GmbH Group (mit inzwischen 23 internationalen Patenten) 2011 ein Durchbruch in der zahnärztlichen Implantologie. Das System, das 2013 mit dem Sensus Awards als „Beste Innovation in der Medizin“ honoriert wurde, vereinfacht mit optimiertem Workflow (MIMI-Verfahren) den implantologischen Praxisalltag und bietet eine schonende, effiziente und kostengünstige wissenschaftlich anerkannte Alternative zu klassischen Implantationsmethoden.

Implantate bei systemisch kompromittierten Patienten: aus Herausforderungen Erfolge machen

Diabetes mellitus, Immundefizienz, antiresorptive Medikation etc.: Systemische Erkrankungen sind längst keine Ausnahme mehr, sondern eher die Regel. Entsprechend verschiebt sich auch der Fokus implantologischer Entscheidungsfindung. Doch wann ist das individuelle Risiko vertretbar – und wie lässt sich der Langzeiterfolg möglichst zuverlässig absichern? Die aktuellen S3-Leitlinien zeigen hierbei einen klaren gemeinsamen Trend: weg von pauschalen Kontraindikationen, hin zu einer differenzierten, individualisierten Risikostratifizierung. Der vorliegende Übersichtsartikel fasst deren wesentlichen Aussagen zu vier in der Praxis besonders relevanten Konstellationen zusammen.

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