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Parodontologie

Mit dem Inkrafttreten der neuen PAR-Richtlinien zum 1. Juli 2021 wurden neue Elemente in die Versorgungsstrecke von parodontal erkrankten Patienten/-innen integriert. Grundlage für die Therapie sind die allgemeine und die parodontitisspezifische Anamnese, der klinische Befund ergänzt in Abhängigkeit von der rechtfertigenden Indikation durch Röntgenaufnahmen und Röntgenbefund, die Diag

Führende Expert/-innen fordern breiteren Ansatz zur Prävention parodontaler Erkrankungen

Internationale Expert/-innen trafen sich auf dem ISDH 2026 (International Symposium on Dental Hygiene) in Mailand, um zwei wegweisende Berichte zur Mundgesundheit aus Europa und den USA zu diskutieren, die auf derselben globalen Evidenzbasis beruhen, sowie die Rolle klinisch belegter Mundspülungen bei der Prävention von parodontalen Erkrankungen zu erörtern.

Systemische Erkrankungen und ihre Bedeutung für den parodontalen Umbau während der kieferorthopädischen Therapie

Chronische Entzündungsprozesse stellen ein zentrales Merkmal zahlreicher systemischer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischer Niereninsuffizienz und Leberzirrhose dar und manifestieren sich häufig auch in der Mundhöhle. Parodontalerkrankungen, insbesondere die Parodontitis, stellen dabei nicht nur lokale Erkrankungen dar, sondern spiegeln systemische Entzündungszustände wider und stehen in einer engen, wechselseitigen Beziehung zu den genannten Krankheitsbildern. Umgekehrt weisen aktuelle Studien darauf hin, dass sich gesunde parodontale Verhältnisse nicht nur positiv auf die orale Gesundheit auswirken, sondern auch systemische Entzündungsparameter signifikant reduzieren können. Angesichts der bidirektionalen Interaktion zwischen parodontaler und systemischer Gesundheit sollte die frühzeitige Diagnostik und Therapie parodontaler Veränderungen als fester Bestandteil einer präventiv ausgerichteten kieferorthopädischen Versorgung etabliert werden.

Neues APW-Curriculum Zahnerhaltung „all-in-one“ der DGZ

Das neue APW-Curriculum Zahnerhaltung „all-in-one“ vermittelt unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) in acht Modulen umfassendes, praxisnahes Wissen zur modernen Zahnerhaltung. Teilnehmende profitieren von einer Kombination aus Theorie und praktischen Übungen sowie der Möglich-keit zur Zertifizierung für Zahnerhaltung in der DGZ. Die Fortbildung ist ein Muss für genera-listisch tätige Zahnärztinnen und Zahnärzte, denen der langfristige Erhalt der Zähne ihrer Patientinnen und Patienten besonders am Herzen liegt. Der Anmeldeschluss endet am 10. August 2026.

Optimiertes LISTERINE® Portfolio für die tägliche Mundhygiene

Eine gute Mundhygiene ist ein zentraler Baustein zur Prävention plaque-assoziierter oraler Erkrankungen. Vor diesem Hintergrund wurde das LISTERINE® Portfolio weiterentwickelt: Neue alkoholfreie Varianten in drei Geschmacksintensitäten sowie neue Orientierungshilfen auf der Verpackung sollen die Einordnung im Beratungskontext unterstützen und unterschiedliche Anwendungspräferenzen besser berücksichtigen.

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