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Politik

Politik

Politik beeinflusst in der Zahnmedizin Aspekte wie Versorgungszugang, Abrechnungsmodalitäten und rechtliche Rahmenbedingungen. Fachgesellschaften, Verbände und Berufsvertretungen wirken aktiv auf politischer Ebene mit, um die Interessen von Praxen und Dentallaboren zu vertreten und die Patientenversorgung zu verbessern. Die Entscheidungen der Politik wirken sic…

Prävention ist kein Luxus

„Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit!“ lautet das Motto des diesjährigen Tags der Zahngesundheit am 25. September. Für den Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) ist dieser Tag auch Anlass, daran zu erinnern, welchen Stellenwert Prävention gerade in Zeiten steigender Gesundheitsausgaben haben muss.

Wirkungsgleich darf nicht Gleichmacherei bedeuten

Die jüngsten Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zu angestrebten Änderungen im Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung stoßen beim Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) auf großes Unverständnis. Merz hatte gestern bei einer Nachlese zu den verlorenen Landtagswahlen von einem von vielen empfundenen „Gerechtigkeitsproblem“ gesprochen und Gespräche über mögliche Änderungen angekündigt. Reformen im Gesundheitswesen sollten künftig „wirkungsgleich auf die private Krankenversicherung“ übertragen werden. Der FVDZ warnt vor politischer Gleichmacherei der beiden Systeme.

Duales System: Reformieren statt demolieren

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zeigt sich irritiert über jüngste Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zum dualen Krankenversicherungssystem und zum Verhältnis von gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Die Aussagen können als Infragestellung des bewährten dualen Gesundheitssystems verstanden werden.

BLZK-Präsident Dr. Dr. Frank Wohl fordert überfälliges Gesetz

Der Entwurf eines Gesetzes zum besseren Schutz von medizinischem Personal liegt seit Ende 2025 vor, wurde aber bis heute nicht vom Bundeskabinett beschlossen. Der Präsident der Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK), Dr. Dr. Frank Wohl, fordert nun die Bundesregierung auf: „Beenden Sie unverzüglich die monatelangen Verzögerungen!“. Notfalls müssten die Regelungen, die den Schutz von Ärzten, Zahnärzten, Rettungsdiensten und Feuerwehren beträfen, aus dem jetzigen umfangreichen Gesetzentwurf herausgelöst und noch im September als eigenes Gesetz in den Bundestag eingebracht werden.

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