Beide Materialien basieren auf derselben bewährten Lithium‑Disilikat‑Glaskeramik und kombinieren hohe Festigkeit mit natürlicher Transluzenz und ideale ästhetische Eigenschaften. Während IPS e.max Press maximale ästhetische Freiheit in der Presstechnik bietet, überzeugt IPS e.max CAD durch effiziente, reproduzierbare Workflows in der digitalen Fertigung. So lassen sich individuelle klinische und labortechnische Präferenzen optimal abbilden.
Diese Materialeigenschaften haben sich nicht nur bei Kronen, sondern auch bei Veneers, Inlays und Onlays bewährt. Mit einer Wandstärke von 0,3 mm bei IPS e.max Press Veneers und etwa 1 mm bei adhäsiv befestigten Kronen bietet IPS e.max zudem die Möglichkeit, mit minimalinvasiven Präparationen zu arbeiten.
Die klinische Leistungsfähigkeit von IPS e.max Press und IPS e.max CAD ist umfassend dokumentiert. Langzeitstudien mit Beobachtungszeiträumen von bis zu fast 17 Jahren zeigen Überlebensraten von über 95 Prozent, in einzelnen Indikationen sogar bis zu 99,6 Prozent. Dabei konnten weder die Art der Restauration noch die Position im Front‑ oder Seitenzahnbereich einen signifikanten Einfluss auf den Langzeiterfolg zeigen. Selbst bei Patientinnen und Patienten mit starkem Zahnhartsubstanzverschleiß bestätigen sich die zuverlässigen Ergebnisse.
Auch funktionell überzeugen IPS e.max Press und IPS e.max CAD: Die Verschleißeigenschaften sind dem natürlichen Zahnschmelz ähnlich, was stabile Okklusionsverhältnisse unterstützt und die Antagonisten schont. Zudem zeigt das Material eine hohe klinische Toleranz, etwa bei okklusalen Anpassungen.
IPS e.max Press und IPS e.max CAD stehen damit für eine moderne, evidenzbasierte Restaurationslösung, die ästhetische Ansprüche, funktionelle Sicherheit und dokumentierte Langzeitstabilität in einem System vereint – für Ergebnisse, auf die man sich langfristig verlassen kann.
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