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„Beim Küssen denkt man nicht an den nächsten Zahnarztbesuch und das ist auch gut so. Ein gesunder Mund sollte selbstverständlich sein. Unser Ziel ist es, genau das zu erhalten, damit Menschen unbeschwert lachen, essen, sprechen und eben auch küssen können“, sagt der FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Christian Öttl.“
Damit das so bleibt, braucht es Prävention. Gerade Parodontitis verläuft häufig lange unbemerkt. Bleibt sie unbehandelt, kann sie nicht nur zu Zahnverlust führen, sondern steht auch mit Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes und Risiken in der Schwangerschaft im Zusammenhang.
Vor fünf Jahren wurde mit der PAR-Richtlinie eine präventionsorientierte, systematische Behandlung der Parodontitis in der gesetzlichen Krankenversicherung etabliert. Sie ermöglicht eine langfristige Therapie mit Aufklärung, individueller Mundhygieneunterweisung und regelmäßiger Nachsorge.
„Prävention ist Grundlage moderner Zahnmedizin. Die PAR-Richtlinie zeigt, wie wirksam strukturierte Versorgung sein kann. Werden diese Ansätze durch Budgetierungen im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz eingeschränkt, gefährdet das Behandlungsqualität und Gesundheit zugleich“, sagt Öttl.
Der FVDZ warnt daher vor weiteren Einschränkungen durch Budgetierung.
Prävention funktioniert nur, wenn sie verlässlich ermöglicht wird. Wer in Mundgesundheit investiert, stärkt zugleich die Allgemeingesundheit“, so Öttl. „Die beste Zahnmedizin ist die, die im Alltag kaum auffällt, weil Menschen unbeschwert lachen, essen und küssen können. Genau dafür braucht es politischen Rückhalt statt Sparzwänge.“
Quelle: FVDZ
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