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Autor/in

Claus-Peter Ernst

Prof. Dr. Claus-Peter Ernst

Professor, Zahnärztliche Praxisklinik medi+; Haifa-Allee 20; 55128 Mainz; Tel.: 06131 4908080; E-Mail: Ernst@mediplusmainz.de

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36 Artikel verfügbar


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Zirkonoxid-Veneers: eine valide Alternative zur Glaskeramik

Glaskeramiken können nach wie vor als das ästhetische „State of the Art“ bei anspruchsvollen indirekten Frontzahnversorgungen bezeichnet werden. Da aber Zirkonoxid-Materialien über die letzten Jahre und Jahrzehnte immer ästhetischer geworden sind, schlummert in ihnen ebenso das Potenzial für die anspruchsvolle Veneerversorgung: vergleichbares ästhetisches Potenzial, ähnliches adhäsives Befestigungspotenzial – dafür nochmal ein Quäntchen mehr an Stabilität. Dieser Beitrag möchte zwei weitere Behandlungsfälle volladhäsiver zirkonoxidbasierter Veneers vorstellen und damit das Potenzial dieses Werkstoffes auch in der klassischen Veneertechnik. Ein besonderer Fokus liegt auf dem gegenüber Glaskeramiken doch anderen Befestigungsprozedere.

Weniger ist mehr: minimalistische Farbkonzepte neu definiert

Lange schon hält der Trend zur Verschlankung der angebotenen Farbpaletten bei ästhetischen Kompositversorgungen an. Vorbei sind die Zeiten, in denen Schichtkonzepte mit 36 angebotenen Farben das einzig erfolgversprechende waren. Der folgende Beitrag will die Möglichkeiten, aber auch die Limitationen derartiger vereinfachter Farbkonzepte aufzeigen und zur Diskussion anregen – vielleicht nicht gleich als Komplettersatz eines Ästhetik-Baukastensystems, aber womöglich als sinnvolle Ergänzung.

Bulkfill-Komposite: aktuelle Übersicht zu Effizienz und Evidenz

Bulkfill-Komposite bieten heute eine evidenzbasierte Materialoption für die unkomplizierte, sichere klinische Anwendung. Selbst in puncto Ästhetik stellen neuere optimierte Materialien eine deutliche Bereicherung des bisher zur Verfügung stehenden Portfolios dar. Dass niedrigvisköse Bulkfill-Materialien auch nicht mehr zwingend eine Deckschicht benötigen, gilt inzwischen als begrüßenswerte Weiterentwicklung. Der vorliegende Beitrag will eine aktuelle Literaturübersicht zum Bulkfill-Ansatz geben und anhand zahlreicher Behandlungsbeispiele die Vorteile dieser effizienten und ästhetischen Versorgungsoption darstellen.

5-Jahres-Nachkontrollen volladhäsiv befestigterZirkonoxidteilkronen im Frontzahnbereich

Die im Folgenden beschriebenen vier Fälle mit volladhäsiv verklebten Zirkonoxid-basierten Teilkronen, Veneers und Kronen im Frontzahnbereich entstammen keiner klinisch kontrollierten, prospektiven Studie, sondern stellen lediglich eine exemplarische Fallsammlung derartiger Versorgungen dar, die jeweils derselben Systematik im adhäsiven Befestigungsprotokoll folgten. Die Voraussetzung für den klinischen Erfolg ist und bleibt die volladhäsive Befestigung mit einem hochwertigen volladhäsiven Befestigungssystem unter stringenter Einhaltung des vorgegebenen Befestigungsprotokolls.

Direkte Kompositrestaurationen als valide Alternative bei Inlay-Neuversorgungen

Das Inlay galt über Jahrzehnte als die langlebigste und haltbarste konservative Seitenzahnversorgung, solange keine Höckereinfassung indiziert war. Gerade Goldinlays erfreuten sich in der Zahnmedizin speziell in Deutschland über Jahrzehnte einer sehr hohen Beliebtheit – bei Zahnärzten und Patienten. Der folgende Beitrag widmet sich alternativen, direkten Versorgungsvarianten mit Komposit.

Neu: etabliertes Komposit vereint universelle Farblösung mit sehr guten mechanischen Eigenschaften

Venus Diamond und Venus Pearl von Kulzer sind 2 ästhetische Universalkomposite mit hohem Anwendungskomfort und überzeugenden physikalischen Eigenschaften. Je nach persönlicher Präferenz und Indikation haben Behandler die Wahl zwischen einer festeren (Venus Diamond) und einer cremigen (Venus Pearl) Variante. Für eine perfekte Ergänzung der beiden Materialien bei Seitenzahnversorgungen sorgt nun die neue „ONE“-Farbe: Dank der außergewöhnlichen Farbanpassung eines einzigen Farbtons fügt sich die Restauration auch ohne Farbauswahl nahtlos in die Zahnumgebung ein.

Bevorstehende Hochzeit: Ästhetische Notfallbehandlung in der Corona-Zeit

Wir alle sind in der Corona-Zeit starken Beschränkungen unterworfen – insbesondere was private Feiern betrifft. Eine Hochzeit gehört auch dazu. Dank allgegenwärtiger Mundschutzpflicht – mag man meinen – kommt einem strahlenden Lächeln auf den Hochzeitsfotos keine so große Bedeutung zu. Da die Behelfsmasken dabei dann doch abgenommen werden dürfen, ist ein schönes Lächeln nochmals bedeutsamer als sonst: Viele Gäste dürfen der Zeremonie nur aus der Ferne beiwohnen – über die dann verteilten Fotos. Gerade dies dürfte der jungen Patientin Motivation genug gewesen sein, sich 4 Wochen vor dem Hochzeitstermin noch den Zahn 12 neu versorgen zu lassen.

Ein praxistaugliches neues Schichtkonzept für Ceram.x Spectra ST

Medizinprodukte erfahren neben qualitativen Verbesserungen, Änderungen in der Zusammensetzung sowie Indikationserweiterungen auch Umstrukturierungen, Verschlankungen und Vereinfachungen in ihrer Anwendung durch geschicktes Neuarrangement der Einzelkomponenten. Genau dies hat Dentsply Sirona zur IDS 2019 mit der Umbenennung von ceram.x universal zu Ceram.x Spectra ST gemacht*. Hintergrund war, ceram.x universal mit der innovativen SphereTEC-Füllertechnologie unter dem Kernnamen (Spectra ST) in allen Märkten trotz differierender Zusatzbezeichnungen einheitlich aufzustellen und gleichzeitig ein stark vereinfachtes Schichtkonzept anzubieten. Im folgenden Beitrag demonstriert Prof. Dr. Ernst das neue Schichtkonzept von Ceram.x Spectra ST anhand zahlreicher Anwendungsbeispiele.

Zervikale Approximalanbauten

Bei der Versorgung von approximal-zervikalen Defekten stellt die direkte Kompositrestauration mit modernen Universalkompositen die minimalinvasivste und kostengünstigste Behandlungsoption dar. Der vorliegende Beitrag zeigt anhand von 3 Patientenfällen die ästhetischen Möglichkeiten von einfachen approximal-zervikalen Kompositanbauten unter Verwendung einer einzigen Universalfarbe.

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