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Redaktion Dentalwelt

Die Dentalwelt-Redaktion steht für fundierte Berichterstattung rund um Zahnmedizin und Zahntechnik. Mit einem erfahrenen Team liefern wir aktuelle Fachartikel, praxisnahe Einblicke und innovative Trends für Praxis und Labor.

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Was uns davon abhält, gesund zu leben

Das Nicht-Umsetzen gesunder Lebensstilmaßnahmen wider besseres Wissen ist nicht allein auf einen Mangel an Willenskraft zurückzuführen, sondern beruht auf neurobiologischen Mechanismen, die sowohl evolutionär angelegt als auch in der Erziehung begründet sind. Die Aufklärung von Patientinnen und Patienten über die zugrundeliegenden Prozesse im Gehirn und deren Einfluss auf das Verhalten kann nach Ansicht von Prof. Dr. Daniela Berg, DGN-Präsidentin und Erstautorin eines aktuellen Papers zur Intentions-Verhaltens-Lücke in der Prävention, Betroffene befähigen, biologisch angelegte Verhaltensmuster zu durchbrechen und ihr Handeln bewusst zu gestalten.

Evidenzbasierte Wege zu gesundem Altern: Ernährung, Bewegung, Schlaf und Prävention im Fokus

Ein systematischer Review mit Metaanalyse von 35 randomisierten Studien zeigte auf, welche evidenzbasierten Wege gesundes Altern fördern können. Wer auf Ernährung, Bewegung, geistige Aktivität, soziale Kontakte, guten Schlaf und regelmäßige Vorsorge setzt, kann demnach seine Lebenserwartung steigern, die geistige Fitness erhalten und die Lebensqualität im Alter verbessern.

Bidirektionaler Zusammenhang zwischen Parodontitis und entzündlichen Darmerkrankungen

Eine aktuelle Studie aus China untersuchte die bidirektionalen Zusammenhänge zwischen Parodontitis und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Die Studienergebnisse zeigten, dass Parodontitis das Risiko für CED insgesamt nicht erhöht, jedoch mit einem erhöhten Risiko für Colitis ulcerosa assoziiert ist. Menschen mit CED haben demnach zudem ein erhöhtes Parodontitis-Risiko und sollten regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt wahrnehmen.

Alignertherapie im System denken

Der Markt für transparente Aligner wächst dynamisch – weltweit zweistellig. Europa gilt dabei als zweitgrößter Markt und zeigt zugleich eine überdurchschnittliche Wachstumsdynamik. Treiber sind neben der hohen Prävalenz von Zahnfehlstellungen vor allem ein steigendes ästhetisches Bewusstsein, technologische Fortschritte und eine anhaltend hohe Nachfrage erwachsener Patienten. Parallel verändert sich die Logik der Behandlung. Nicht mehr das einzelne Produkt steht im Zentrum, sondern der durchgängige Workflow, von der Diagnostik über die Planung bis zum Monitoring.*

Wie moderne Mikrochirurgie selbst große Zungendefekte funktionell rekonstruieren kann

Die moderne Mikrochirurgie ermöglicht heute auch bei großen Zungendefekten nach Tumoroperationen komplexe funktionelle Rekonstruktionen. Im Fokus steht dabei die Wiederherstellung von Volumen, Form und Funktion der Zunge durch mikrovaskuläre Lappenplastiken sowie die interdisziplinäre Rehabilitation der Patientinnen und Patienten.

Ivoclar Gruppe ergreift Maßnahmen für mehr Resilienz und Wachstum

Die globalen Marktbedingungen verändern sich rasant. Handelsbarrieren, Konflikte und unterbrochene Lieferketten stellen Unternehmen weltweit vor neue Herausforderungen. Wie können international tätige Unternehmen unter diesen Bedingungen erfolgreich bleiben? Für die Ivoclar Gruppe mit Hauptsitz in Liechtenstein liegt die Antwort auf diese Frage in ihrer «Local4Local»-Initiative. Mit dieser Strategie verfolgt Ivoclar das Ziel, durch grössere Marktnähe mehr Resilienz und ein stabileres Wachstum aufzubauen. Wie das Unternehmen diesen Ansatz konkret umsetzt, zeigt die Eröffnung eines weiteren Produktionsstandorts.

Zahnärztinnen Netzwerk Deutschland expandiert nach Österreich

Am 1. Mai 2026 fällt der Startschuss für das erste regionale Netzwerk des Zahnärztinnen Netzwerks im benachbarten Österreich. Mit Gastgeber Dentallabor Knoll aus Grödig bei Salzburg können sich die Zahnärztinnen in der Region südliches Oberbayern und Salzburger Land auf ihre erste regionale Netzwerk-Veranstaltung in der zweiten Jahreshälfte freuen.

Tantal- und Nioblegierungen für biokompatible Implantate

Die Anforderungen an moderne Implantate sind hoch: Personalisiertes Design, gute Verträglichkeit, Langlebigkeit sowie geringe Infektionsrisiken werden immer wichtiger. Die Anwendung von Legierungspulvern auf Basis von Tantal und Niob in modernen 3D-Druckverfahren eröffnet hier neue Möglichkeiten. Insbesondere bei der Entwicklung patientenspezifischer Implantate mit komplexen Strukturen, die den Eigenschaften des natürlichen Knochens sehr nahekommen, zeichnen sich gegenwärtig große Fortschritte ab.

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