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Redaktion Dentalwelt

Die Dentalwelt-Redaktion steht für fundierte Berichterstattung rund um Zahnmedizin und Zahntechnik. Mit einem erfahrenen Team liefern wir aktuelle Fachartikel, praxisnahe Einblicke und innovative Trends für Praxis und Labor.

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IOWC 2026 zur Mundgesundheit von Kindern

Der dritte Interdentale Online World Congress (IOWC) bringt am 5. Dezember 2026 internationale Expertise zur Kinderzahnheilkunde zusammen. Live aus dem DMG Dental Training Center Hamburg beleuchten Fachleute aus Wissenschaft und Praxis aktuelle Entwicklungen, frühzeitige Präventionsmaßnahmen sowie moderne Behandlungskonzepte für frühkindliche Karies und MIH.

DGI Next Generation: 99 Abstracts und viel Raum für junge Forschende

Beim 40. Kongress der DGI in Hamburg bekommt der implantologische Nachwuchs in diesem Jahr vom 26.–28. November deutlich mehr Raum. 99 Abstracts wurden für das Wissenschaftsforum der Nachwuchsorganisation eingereicht – so viele und so gute, dass die Zahl der Kurzvorträge erhöht wird. Daneben setzt die DGI Next Generation auf die stets beliebten Hands-on-Formate und ein Programm für Einsteiger in die Implantologie. Welche Themen die junge Generation beschäftigen und was Studierende und junge Zahnärztinnen und Zahnärzte in Hamburg erwartet, erläutert Dr. Lukas Waltenberger (Aachen) vom Team der Next Generation im Gespräch.

Stabilität und Progression – Stillstand und Fortschritt

Vom 24. bis 26. September 2026 begrüßte die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) rund 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Jahrestagung im neuen Heidelberg Congress Center. Unter dem Motto „Stabilität und Progression. Stillstand und Fortschritt“ widmete sich die Tagung der Frage, wie sich Bewährtes in der Parodontologie erhalten und gleichzeitig wissenschaftlicher und technischer Fortschritt sinnvoll in die Versorgung integrieren lässt, um stabile Behandlungsergebnisse zu erzielen. Drei Kongresstage boten ein umfangreiches Programm mit nationalen und internationalen Referentinnen und Referenten sowie vielfältigen Möglichkeiten zur Fortbildung und zum kollegialen Austausch. Neben dem Hauptprogramm fanden Symposien, Hands-on-Kurse, wissenschaftliche Kurzvorträge, eine Posterausstellung und der DG PARO-Teamtag statt.

DHs können sich bei der DG PARO zertifizieren lassen

Dentalhygieniker/innen haben seit Februar 2021 die Möglichkeit, sich von der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) zertifizieren zu lassen. Die DG PARO vergibt den eigenen Qualifikationstitel „zertifizierte Dentalhygienikerin der DG PARO®“ und „zertifizierter Dentalhygieniker der DG PARO®“ zur Qualitätssicherung der parodontalen Versorgung.

Neu: Zertifizierte Dentalhygienikerin der DG PARO

Ab sofort haben auch Dentalhygieniker/innen die Möglichkeit, sich von der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) zertifizieren zu lassen. Die DG PARO vergibt den eigenen Qualifikationstitel „zertifizierte Dentalhygienikerin der DG PARO®“ und „zertifizierter Dentalhygieniker der DG PARO®“ zur Qualitätssicherung der parodontalen Versorgung.

Neuer gesetzlicher Rahmen für den Schutz hochsensibler Gesundheits- und Patientendaten

Die Vertreterversammlung der KZBV hat der „Richtlinie zur IT-Sicherheit in der vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung“ zugestimmt. Der Gesetzgeber hatte KZBV und KBV mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz verpflichtet, die IT-Sicherheitsanforderungen für Zahnarzt- und Arztpraxen in einer speziellen Richtlinie verbindlich festzulegen. Die neuen Regelungen treten ab dem 2. Februar 2021 in Kraft, die Umsetzungstermine der verschiedenen Maßnahmen sind gestaffelt, beginnend mit dem 1. April 2021. 

6. Deutsche Mundgesundheitsstudie gestartet

Der Startschuss für die größte Mundgesundheitsstudie im deutschsprachigen Raum ist gefallen – die „6. Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS 6) – Deutschland auf den Zahn gefühlt“ heißt es seit diesem Monat. Dabei wird die Mundgesundheit ausgewählter Bürgerinnen und Bürger in der ganzen Bundesrepublik systematisch beurteilt. Pandemiebedingt findet die aktuelle Untersuchung unter Einhaltung strengster Hygienemaßnahmen statt.

Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) – weiterhin ein großes Gesundheitsproblem in Deutschland

Laut einer neusten Studie wurden im Jahr 2019 in Deutschland rund 230.000 der Sechs- bis Neunjährigen aufgrund von Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) behandelt [1]. Damit sind ca. acht Prozent der Kinder dieser Altersgruppe davon betroffen. Die Studie zeigt auch, dass es keinen Zusammenhang zwischen MIH und sozialer Herkunft gibt. So sind sowohl Kinder aus einkommensschwachen als auch aus einkommensstarken Elternhäusern aufgrund von sogenannten Kreidezähnen in Behandlung [1]. Die genauen Ursachen der MIH sind allerdings weiter wissenschaftlich ungeklärt und werden erforscht. Umso wichtiger ist es, den betroffenen Kindern eine Lösung zu bieten.

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