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Periimplantitis

Periimplantitis

Periimplantitis erfolgt meist in der Einheilzeit der Zahnimplantate im Kieferknochen. Als Periimplantitis wird eine entzündliche Erkrankung um das Zahnimplantat bezeichnet, analog zur Parodontitis, die eine Entzündung vom Zahnbett beschreibt. Es wird zwischen einer „Periimplantären Mucositis“ und einer „Periimplantitis“ unterschieden, denn „Periimplantäre Mucos

Parodontitis im Kontext seltener Erkrankungen: therapeutische Herausforderungen

Bei verschiedenen seltenen, meist genetisch bedingten Syndromen tritt Parodontitis unabhängig von den klassischen Risikofaktoren der Erkrankung bereits im Kindes- oder Jugendalter häufig auf und verursacht eine schwere und rasch progrediente parodontale Destruktion. In der aktuellen Klassifikation werden solche Formen als „Parodontitis als Manifestation einer systemischen Erkrankung“ eingeordnet. Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick über genetische Syndrome, die mit einer früh einsetzenden Parodontitis assoziiert sind. Besonderes Augenmerk liegt auf jenen seltenen Erkrankungen mit Parodontitis als führendem oder erstem klinischem Symptom, bei denen die primäre Diagnosestellung zahnärztlich erfolgen muss. Des Weiteren wird ein strukturiertes, stufenweises Therapiekonzept auf Basis der gültigen Leitlinie vorgestellt.

Lassen sich nichtchirurgische parodontale Therapieverfahren mit Schmelzmatrixproteinen noch optimieren?

Schmelzmatrixproteine (SMP) in Form von Straumann® Emdogain® werden seit nunmehr 30 Jahren erfolgreich für verschiedene chirurgische Indikationen in der Parodontologie zur Förderung der Regeneration des Zahnhalteapparates eingesetzt. Vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse und den bekannt gewordenen pluripotenten physiologischen Funktionen von SMP hat sich das Einsatzgebiet adjuvanter SMP-Anwendungen kontinuierlich erweitert. SMP werden nun auch im Rahmen nichtchirurgischer parodontaler Therapieverfahren (NCPT) eingesetzt. In dieser Arbeit sollte daher die derzeit verfügbare publizierte Evidenz hinsichtlich etwaiger klinisch relevanter Effekte einer zusätzlichen EMD-Applikation in der NCPT einmal analysiert werden. 13 randomisierte kontrollierte (klinische) Studien und eine kontrollierte klinische Studie konnten dazu identifiziert werden. Davon weisen 8 Studien klinische Vorteile bezüglich unterschiedlicher Parameter, wie Sondierungstiefenreduktion, Attachmentlevelgewinn oder anderen Kenngrößen, nach der jeweils maximalen Beobachtungszeit von bis zu 24 Monaten auf. Aktuellere RCT zeichnet zudem derzeit ein weitgehend konsistentes Bild und belegen den zusätzlichen Nutzen einer adjuvanten EMD-Applikation in der Stufe 2 oder deren Reevaluation.

Parodontitis: Eine der weltweit häufigsten Volkskrankheiten

Noch immer gilt die Parodontitis als eine der häufigsten globalen Volkskrankheiten. Internationale Fachorganisationen weisen regelmäßig auf die hohe Prävalenz dieser Erkrankung hin. So verzeichnet die aktuelle sechste Deutsche Mundgesundheitsstudie allein in Deutschland ca. 14 Millionen schwere Parodontitis-Fälle*. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht weltweit von rund 1 Milliarde Fällen**. Das speziell dafür entwickelte Vector System von Dürr Dental bietet einen einzigartigen Ansatz zur effektiven und schonenden Therapie von parodontalen Erkrankungen.

Periimplantitis: Die Achillesferse der Implantologie

Periimplantitis ist die Achillesferse der modernen Implantologie: Einmal aufgetreten ist die biologische Komplikation irreversibel, schwer behandelbar und führt in vielen Fällen zum Implantatverlust. Zudem sind Zusammenhänge zwischen dieser chronischen Entzündungskrankheit und Allgemeinerkrankungen nachgewiesen. Demnach sollte das größte Augenmerk darauf liegen, dass Periimplantitis gar nicht erst entsteht.

Häusliche Implantatpflege stärken mit Praxistipps vom Profi

Patienten mit Implantaten fehlt es oftmals am Bewusstsein dafür, dass Implantate zuhause sogar noch intensiver als Zähne gereinigt und gepflegt werden müssen: Sie klagen über Mundgeruch und wissen nicht, dass dieser mit einer Gingivitis oder Parodontitis in Verbindung stehen könnte. Mundgeruch ist dabei lediglich ein Symptom einer unbehandelten fortgeschrittenen Entzündung des Zahnfleischs nach implantologischen Eingriffen. Diese Periimplantitis kann sich bis in die Tiefe der Kieferknochen ausbreiten [1] und zu Implantatverlust führen. Risikogruppen sind Patienten mit schlechter Mundhygiene, Raucher und Menschen mit parodontalen Vorerkrankungen.

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