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Die Datenlage über den Effekt unterschiedlicher Medikamente auf Implantatverlust ist noch zu gering.

Schlafmedizin

Die Schlafmedizin gewinnt in der Zahnmedizin zunehmend an Bedeutung, da Schlafstörungen wie Schnarchen oder Schlafapnoe die Gesundheit erheblich beeinträchtigen können. Zahnärztinnen und Zahnärzte spielen eine zentrale Rolle bei der Diagnose und Behandlung solcher Probleme, da viele Schlafstörungen mit oralen Gesundheitszuständen oder Kieferanomalien zusam

Gesünder altern mit normaler Schlafdauer

Wie gesund wir altern, hängt auch von der Schlafdauer ab: Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine normale Schlafdauer zwischen 6,4 und 7,8 Std. mit günstigeren biologischen Alterungsmarkern verbunden ist. Praxisrelevant ist dies mit Blick auf Entzündungen, Parodontitis, Diabetes, Prävention – und nicht zuletzt die eigene Gesundheit.

Die zentrale Rolle der zahnärztlichen Schlafmedizin im interdisziplinären Kontext

Das noch junge Fach der zahnärztlichen Schlafmedizin (ZSM) hat sich im Laufe der Jahre zu einem integralen Bestandteil der interdisziplinären Versorgung von betroffenen Patientinnen und Patienten etabliert. Der folgende Beitrag veranschaulicht den klinischen Alltag in einer schlafmedizinisch spezialisierten Praxis und gibt Einblicke in die Überlegungen der speziell ausgebildeten Zahnärztinnen und Zahnärzte im Sinne einer multimodalen maßgeschneiderten Präzisionsmedizin zum Wohle der Patientinnen und Patienten.

Didgeridoo statt Alphorn

Die neue ZMK 4 ist da! In der aktuellen Ausgabe stehen u.a. Zusammenhänge zwischen Mund und Psyche, hartnäckige Mythen im Kontext dentaler Erosionen sowie Strategien zur Vermeidung blutungsbedingter Komplikationen im Fokus. Lesen Sie hier das zugehörige Editorial und erfahren Sie mehr zu kuriosen Ansätzen in der Schlafapnoe-Therapie.

Bruxismus und Schlafapnoe

Aufgrund steigender Prävalenz sehen sich Zahnärzte/-innen immer häufiger mit Schlafbruxismus und Atmungsstörungen wie der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) konfrontiert. Während reiner Schlafbruxismus klassischerweise mit Okklusionsschienen behandelt wird, muss ein Umdenken stattfinden, wenn gleichzeitig eine OSA besteht. Innerhalb eines interdisziplinären Netzwerks wird deshalb eine schlafmedizinische Diagnostik empfohlen, um die passende Behandlungsstrategie zu entwickeln. Sowohl beim Screening der Bevölkerung bezüglich dieser Schlafstörungen als auch in der Therapie der leichten bis mittelschweren OSA mit Unterkieferprotrusionsschienen (UPS) besetzen Zahnärzte/-innen eine Schlüsselposition.

Die Kinnplastik in der Therapie der obstruktiven Schlafapnoe

Die Kinnplastik zur Straffung der Mundbodenmuskulatur kann bei der chirurgischen Therapie der obstruktiven Schlafapnoe entweder zusätzlich zur Vorverlagerung von Ober- und Unterkiefer erfolgen oder als separater Eingriff. Die funktionellen und ästhetischen Effekte zweier bekannter Methoden, der Schubladenosteotomie und der Kinnrandverschiebung, werden in diesem Zusammenhang diskutiert. Als neue Methode wird eine Kombination aus beiden, die Schubladen-Flügeltechnik (chin drawer-wing osteotomy, new genioplasty technique), vorgestellt. Sie vereint die Vorteile beider Methoden bei gleichzeitiger Minimierung eventueller ästhetischer Nachteile

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